Am Anfang ungewohnt, keine Tankuhr zu sehen, sondern eine Batterie-Restlaufzeit. Ungewohnt, eine separate Fußgänger-Warnhupe zu haben (eben, weil das Auto so leise ist und weil Fußgänger es deshalb oft nicht bemerken). Und vor allem: ungewohnt, so bewusst zu bremsen (gibt mehr Restlaufstrecke).
Am Abend wartet in der heimischen Garage dann schon die Steckdose zum Nachladen. Je nach Stromstärke dauert’s vier bis acht Stunden: Dann ist er wieder voll, der Ampera. Sie merken schon: Man macht sich Alltags-Gedanken, wenn man’s mit so einem Pkw-Ufo zu tun hat.
"Car of the Year 2012": Die Kandidaten
Eigentlich fehlt in der Gleichung nur noch eine Unbekannte. Nämlich der Pioniergeist, den man als Elektro-Fahrer automatisch spürt, wann immer man aufs Batterie-Symbol schaut. Hat dann doch wieder was von Enterprise...
Uli Heichele


© OpelAbgehoben: das Cockpit des Opel Ampera








