Aber mit der Zeit entwickelt man eine ausgefeilte Gegentaktik. Wissen Sie, wer das Auto designt hat? Schon mal was von Giugiaro gehört? Golf I, Scirocco, Passat – alles seine Ideen! Korando-Skeptiker sind mit diesem Aufwärtshaken bereits angeschlagen. Und der Einstiegspreis für den SUV aus Korea, der gegen Q3 & Co antritt? 19.990 Euro! K.O. für Korando-Spötter – und das schon in der zweiten Runde …
SsangYong Korando
Mit seinen 360 Nm-Drehmoment ist der Korando ordentlich ausgerüstet, er zieht in annehmbaren zehn Sekunden von null auf 100. Nervig: der extrem kurze 1. Gang, der an die alten Lastwagen-Getriebeübersetzungen erinnert. Der Durst des österreichisch-koreanisch-indischen Motors soll bei 6,1 Litern liegen, wir brauchten etwa neun Liter.
Die hochwertigeren Extra-Linien wie Quartz (dann mit Lederlenkrad und Sitzheizung zum Beispiel) kosten 24 490 Euro, Saphire (mit Leder und 18-Zoll-Felgen) kommt auf 25.990 Euro. Wer Vierrad- statt Frontantrieb haben will, muss jeweils 2000 dazurechnen, die Automatik ist 1500 Euro teuer. Mit Glashubdach und Metallic-Lackierung kostet das Spitzenmodell dann knapp über 30.000 Euro, mehr geht nicht mehr – hier beginnt etwa das Preisniveau des Audi Q 3.
RDF













© Ssang YongAufgeräumt aber langweilig: Das Cockpit des SsyanYong Korando hätte wie die Außenhaut ein flottes Design verdient.
© SsangYongDa passt was rein: Knapp 500 Liter fasst der Kofferraum des schicken Koreaners.
© SsangYongFlotter Look: Der Wabengrill signalisiert Sportlichkeit.



