Ford führt mit dem neuen Mondeo im kommenden Jahr in Europa auch erstmals einen Gurt-Airbag für die Fondpassagiere ein. Speziell Kinder und ältere Personen werden besonders effektiv vor Kopf-, Nacken- und Brustkorb-Verletzungen geschützt. Bei einem Aufprall entfaltet sich in Sekundenbruchteilen ein luftgefülltes Polster und verteilt die Kräfte, mit denen die Sicherheitsgurte die Passagiere sicher auf ihren Plätzen halten, auf eine fünffach größere Körperfläche als bisher. Druckspitzen, die zu Verletzungen führen könnten, werden zugunsten einer gleichmäßig-geringeren Belastung deutlich reduziert.
Sein Debüt hat der Gurt-Airbag im vergangenen Jahr in der US-Variante des Ford Explorer gegeben. Gut 40 Prozent aller Käufer bestellen das Auto dort mit der neuen Sicherheitsausstattung.
Wie die übrigen Airbags im Fahrzeug wird auch der Gurt-Airbag durch spezielle Crash-Sensoren ausgelöst, sobald diese einen schweren Aufprall registrieren. Dabei strömt komprimiertes Gas aus einem Zylinder unterhalb der Rückbank über das Gurtschloss in den Gurt und entfaltet dort innerhalb von nur 40 Millisekunden das Prallkissen. Wichtiger Unterschied zu anderen Airbags: Das einströmende Gas bleibt kalt, es kommt zu keiner Hitzeentwicklung.
ampnet/jri


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