Favorit siegt bei der Wok-WM

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Die Spitzengeschwindigkeiten bei der Wok-WM lagen bei knapp 90 Stundenkilometern.

Oberhof - Mit 90 Stundenkilometern ging es bei der Wok-WM wieder durch den Eiskanal - und das mit einer Küchenutensilie, in der eigentlich Gemüse und Fleisch angebraten werden.

Rodel-Legende Georg Hackl bleibt auch im Wok eine Nummer für sich. Zum dritten Mal in Folge ging er am Freitagnacht bei der Wok-WM des Senders ProSieben als Sieger aus der Eisrinne. Mit mehr als zehn Sekunden Vorsprung deklassierte er in Oberhof die Konkurrenz, darunter der ambitionierte Sänger Joey Kelly und Rodel- Olympiasieger Felix Loch.

Wok-WM: Mit 90 Stundenkilometern durch den Eiskanal

Wok-WM: Mit 90 Stundenkilometern durch den Eiskanal

Im Vierer-Wok konnte sich Moderator Stefan Raab vor rund 6000 Zuschauern an der 1354 Meter langen Bahn erneut den Titel sichern. Er hatte sich in seine Mannschaft Bob-Fahrer André Lange gesetzt, der bereits bei den Winterspielen in Kanada die Gold- und Silbermedaille geholt hatte. Im Gegensatz zur den Rodel-Olympiade blieb die Wok-WM unfallfrei. Nur Moderator Christian Clerici sorgte im Einer-Wok für eine Schrecksekunde, als er kurz aus seiner Schüssel rutschte, sich aber wieder hineinschummeln konnte. Auch Raab hatte bei seinem Siegeslauf Schwierigkeiten, im Topf zu bleiben. Hackl beschrieb die Bahn als schwierig und unberechenbar. Die Spitzengeschwindigkeiten lagen bei knapp 90 Stundenkilometern.

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