Starker Juckreiz und eine entzündete, trockene Haut – dies sind unangenehme Symptome einer Neurodermitis. Vor allem Kinder sind betroffen: Wie eine Untersuchung der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KIGGS) zeigt, leiden 15 Prozent der Kinder in Deutschland zumindest zeitweilig an Neurodermitis.

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Drei Tipps von der Allergologin:
Bei der richtigen Ernährung herrscht die irrige Annahme, dass man auf Milch, Milchprodukte, Zucker, Fleisch, Zitrusfrüchte oder scharfe Speisen generell verzichten soll. Diese pauschalen Ernährungsregeln machen keinen Sinn. Wichtig ist ein individuell angepasster Speiseplan. Dieser kann mit Hilfe eines Allergietests ermittelt und auf dessen Basis erstellt werden. Ein Drittel der an Neurodermitis erkrankten Kleinkinder haben Nahrungsmittelallergien, z. B. gegen Hühnerei oder Kuhmilch. Bei den meisten dieser Kinder werden die unverträglichen Nahrungsmittel später wieder vertragen.
In speziellen Schulungen, die auch am Dermatologikum Hamburg angeboten werden, erlernen Eltern den richtigen Umgang mit der Neurodermitis des Kindes. Die betroffenen Familien erhalten Unterstützung bei der Entwicklung individueller Strategien für den Alltag. Dazu gehören auch Entspannungsübungen für Kinder, um besonders den Juckreiz in den Griff zu bekommen. Vor allem müssen Eltern und Kinder lernen, viel Geduld zu haben. Das Dermatologikum Hamburg zählt mit 300 Behandlungen täglich und 150 Mitarbeitern zu Europas größten Spezialeinrichtungen für die Diagnostik und Therapie von Hauterkrankungen. Die Praxis und Tagesklinik für Dermatologie, Allergologie, operative Dermatologie, Gefäßchirurgie und dermatologische Labordiagnostik wurde im Jahr 1997 von Professor Dr. Volker Steinkraus gegründet. Das Dermatologikum Hamburg wird heute von ihm, Professor Dr. Kristian Reich und seinen Partnern geleitet. Die Praxis verfügt über ein eigenes Labor für Histologie, Mykologie und Bakteriologie und betreibt eigene klinische Forschungen mit der Entwicklung neuer Therapieverfahren. (nh)
Quelle: HNA Online


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