Mario Adorf: "Show muss mal zu Ende sein"

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Der Schauspieler Mario Adorf posiert während eines Fototermins zu dem ARD-Fernsehfilm "Der letzte Patriarch" in Hamburg.

Hamburg - Schauspieler Mario Adorf feiert im September seinen 80. Geburtstag. Er will einer sein, der auch mal Pause macht, denn "die Show mus nicht immer weiter gehen". Seine nächsten Projekte:

Schauspieler Mario Adorf, der am 8. September 80 Jahre alt wird, muss auch mal Pause machen können. “Die Show muss nicht immer weitergehen“, sagte Adorf am Donnerstagabend in Hamburg. “Man muss auch mal einhalten, nachdenken dürfen. Ich hasse dieses “The Show must go on“, und dann schleppt sich einer noch mit einer Lungenentzündung auf die Bühne. Wieso?“

Zwei Tage nach seinem runden Geburtstag zeigt die ARD am 10. September an einem Abend den Zweiteiler “Der letzte Patriarch“, in dem Adorf einen Firmengründer spielt, der von der Macht in Betrieb und Familie nicht lassen kann und immerzu weitermachen will - eine Haltung, die Adorf persönlich ablehnt.

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Der Schauspieler, Sohn einer Deutschen und eines Italieners, verbrachte die Kinderjahre in der Eifel, 40 Jahre lebte er in Rom, “aber dort habe ich eigentlich erst gemerkt, wie gründlich ich ein Deutscher bin.“ Und als ihn auch noch die italienischen Produzenten in Schlägerfilmen zu einer Art Charles Bronson machen wollten, brach er dort seine Zelte ab: “Gewalt? Nein danke! Politische Filme gern...“

Sein neuestes Vorhaben nach dem “letzten Patriarchen“: Adorf bereitet sich auf eine Komödie zum Thema Wende vor.

dpa

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