Keine Gnade für Rüpel Chris Brown

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Chris Brown bekam 2009 eine Bewährungsstrafe, nachdem er seine Ex-Freundin Rihanna verprügelt hatte.

Los Angeles - Weil er 2009 seine Ex Rihanna übel zurichtete, bekam Chris Brown fünf Jahre auf Bewährung. Er hoffte auf einen Erlass der restlichen Strafe. Doch der Richter blieb hart.

US-Sänger Chris Brown (22) muss sich weiterhin regelmäßig bei seinem Bewährungshelfer melden: Browns Antrag auf Erlassung des Restes seiner fünfjährigen Bewährungsstrafe wurde am Donnerstag von einem US-Richter abgelehnt, berichtete die Los Angeles Times vom Freitag. Am Vorabend der Grammy-Verleihung 2009 hatte Brown seine damalige Freundin, die Sängerin Rihanna (23), angegriffen und im Gesicht verletzt. Fast genau drei Jahre später gehen beide Musiker am Sonntag bei der diesjährigen Grammy-Verleihung mit mehrfachen Chancen ins Rennen: Brown hat drei, Rihanna vier Nominierungen.

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Browns Anwalt Mark Geragos hatte den Antrag mit Browns “gutem Verhalten“ begründet. Der Sänger war vor kurzem von seinem Bewährungshelfer für seine “großen Fortschritte“ gelobt worden. Der Richter setzte die nächste Anhörung für den 10. Juli fest.

Brown hatte sich öffentlich für sein handgreifliches Verhalten im Februar 2009 entschuldigt und war im Gegenzug um eine Haftstrafe herumgekommen. Er erhielt aber fünf Jahre auf Bewährung und musste Müll sammeln, Auto putzen und Graffiti entfernen. Die richterliche Anordnung, sich seiner Ex-Freundin nicht weiter als 100 Schritte nähern zu dürfen, wurde im vergangenen Jahr aufgehoben.

dpa

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