Feuerwehr-Bedarfsplan in Bad Hersfeld: Gespräche über Fusionen in den Stadtteilen

Zwei wollen, eine eher nicht

Bad Hersfeld. Die Feuerwehrgerätehäuser in den Bad Hersfelder Stadtteilen Asbach, Beiershausen und Kohlhausen weisen allesamt gravierende bauliche Mängel auf. Bevor jedoch im Einzelfall Abhilfe geschaffen wird, ist die Fusion von zwei oder allen drei Wehren plötzlich zum Thema geworden.

„Ein Zusammenschluss ist allerdings nur auf freiwilliger Basis möglich“, machte Rudolf Dahinten, Fachbereichsleiter Zentrale Dienste bei der Stadt Bad Hersfeld, jetzt vor den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses deutlich. Zudem werde Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten nur zustimmen, wenn sich aus der Fusion einsatztaktische Vorteile ergeben.

Problematik und Möglichkeiten wurden im Zusammenhang mit der Fortschreibung des Bedarfs- und Entwicklungsplanes für die Bad Hersfelder Feuerwehr diskutiert, der jetzt von den Stadtverordneten beraten und beschlossen werden soll.

Erste Sondierungsgespräche seien bereits geführt, teilte Dahinten mit. In diesen habe sich eine grundsätzliche Bereitschaft der Asbacher und Beiershäuser für eine Fusion abgezeichnet, während Kohlhausen wohl lieber eigenständig bleiben möchte.

Szenario erarbeiten

Derzeit wird an einem Szenario gearbeitet, das Umstände und Vorteile einer Fusion darstellt. Darin wird auch der eventuell erforderliche Neubau eines gemeinsamen Gerätehauses thematisiert werden.

Ziel ist es laut Dahinten, rechtzeitig vor den Beratungen für den Haushalt 2014 zu konkreten Aussagen zu kommen.

Von Karl Schönholtz

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