Bad Hersfelder Sozialausschuss befürwortet „Runden Tisch“ zur Problemlösung

Zuviel Nachtleben im Jahnpark

Markus Teglas

Bad Hersfeld. Das unerwünschte Nachtleben in der Bad Hersfelder Sport- und Freizeitanlage Jahnpark beschäftigte jetzt den Stadtverordneten-Ausschuss für Soziales und Sport. Wie der in dieser Sitzung zum Nachfolger von Thomas Klessa neu gewählte Vorsitzende Markus Teglas (SPD) unserer Zeitung berichtete, wird nun die Stadtjugendpflege versuchen, die Problematik durch einen „Runden Tisch“ möglichst einvernehmlich zu lösen.

Denn während der Sommermonate wird der offen zugängliche Jahnpark auch außerhalb der Zeiten, in denen die städtischen Hausmeister die Aufsicht führen, von jungen Leuten genutzt – dann jedoch verbotenerweise und nicht immer im Sinne sportlich-friedlichen Miteinanders.

Von „Bedrohungssituationen“ war die Rede, von „Jugend-Gangs“ und von Lärmbelästigung für die Anwohner sowieso. Um auch nächtens zumindest für ein Mindestmaß an Sicherheit und Ordnung zu sorgen, lässt die Stadt von Mai bis August zwischen 22 Uhr und drei Uhr morgens einen Wachdienst nach dem Rechten schauen. 10 000 Euro kostet das pro Jahr.

Edgar Steube, Leiter des Fachbereichs Generationen in der Stadtverwaltung, schlug seitens der Stadtjugendpflege vor, das Gespräch zu suchen. Dieser Vorschlag wurde vom Ausschuss als konstruktiv angesehen, weil einige der Störenfriede namentlich bekannt sind. Vertreter von Jugendhilfe und Polizei sollen mit am „Runden Tisch“ sitzen.

Keine Probleme machte dagegen der geplante Ausbau der bereits bestehenden Skateranlage, für den bereits 50 000 Euro im Haushalt vorgesehen sind.

Zum einen soll die Anlage am Hessen-Platz von der Oberau in den Jahnpark umziehen, und zum anderen soll eine Mini-Rampe entstehen, die mit einem Schallschutz versehen ist.

Von Karl Schönholtz

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