Neue Wohnanlage in Bad Hersfeld im Plan – Noch kein Konzept für alte Scheune

Zuse-Höfe bald bezugsfertig

Für den guten Zweck: Den Erlös aus dem Getränkeverkauf beim „Tag der offenen Tür“ in den Zuse-Höfen übergaben die Vertreter von Bauherr isb, Panzer-Immobilien und Raumgalerie jetzt an den Club Behinderter und ihrer Freunde in Bad Hersfeld. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Noch im Dezember dieses Jahres, gerade mal 14 Monate nach der Grundsteinlegung, werden die ersten Bewohner in den Neubau der Zuse-Höfe in Bad Hersfeld einziehen. Bis zum Februar sollen dann auch die letzten der insgesamt 68 Einheiten in der Wohnanlage in der Knottengasse bezugsfertig sein – genauso wie von Bauherr Ingo Sauer, Chef der isb-Projekt GmbH, geplant.

Der Neubau auf dem Areal der ehemaligen Tuchfabrik Rehn, wo auch Computervater Konrad Zuse vorübergehend mit seiner Firma ansässig war, ist mit seinen zwei Häusern sowohl für Single-Haushalte als auch für Senioren gedacht. Barrierefreie Zugänge und geräumige Badezimmer sind dabei selbstverständlich. Zu den Ausstattungsmerkmalen der Gesamtanlage gehören auch die großzügige Tiefgarage, ein Fahrrad-Abstellraum und ein Wellnessbereich mit Sauna und Sportgeräten.

Nachdem bisher der Verkauf der Wohnungen im Vordergrund stand, beginnt in der kommenden Woche nun auch die zentral gesteuerte Vermietung.

Nichts Neues von der denkmalgeschützten Scheune, die zur Hälfte noch auf dem Grundstück steht: Nachdem die Stadt den Abrissantrag abgelehnt hat, fehlt es bislang an einer Idee, wie der schadstoffbelastete, aber dennoch sanierungsfähige Fachwerkbau erhalten und künftig genutzt werden könnte. Ingo Sauer jedenfalls ist an einem Gespräch mit der Stadt interessiert, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen.

info@isb-gmbh.com

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