Sparkasse und heimische VR-Banken verfeinern Online-Banking

Zufallsgenerator für mehr Bank-Sicherheit

Hersfeld-Rotenburg. Die heimischen Kundenbanken rüsten auf: Zum Schutz der Online-Banking-Kunden wird das jahrelang gängige Konzept der i-TAN-Nummern verfeinert. Die Abkürzung TAN steht für Trans-Aktions-Nummer.

Um ihre Kunden davor zu schützen, dass Internetbetrüger Zugangsdaten abfischen und übers Internet Überweisungen in die eigene Tasche umleiten, gehen die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg und die VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg neue Wege. Kernstück des sichereren Home-Bankings ist ein kleines Kästchen, eine Art Zufallsgenerator, der das Ausspähen von Bankdaten erschweren soll. „Da 40 Prozent unserer Girokonten-Inhaber über einen Online-Zugang verfügen, wurde der Wechsel auf neuartige, sichere Verfahren notwendig“, erklärt Alfons Retting von der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg.

Dazu führt die Sparkasse das sogenannte chipTAN-Verfahren für das Online-Banking ein. Dabei kann auf die gewohnte Liste mit den Transaktionsnummern (TAN) verzichtet werden. Mithilfe des goldenen Chips der SparkassenCard und einem kleinen Eingabekästchen, dem sogenannte TAN-Generator, wird neuerdings für jeden Vorgang ein Zahlencode ermittelt, der nur für diesen einen Auftrag Gültigkeit besitzt. Das Besondere dabei ist, dass die beim Rechenzentrum vorliegenden Auftragsdaten auf optischem Weg an den TAN-Generator übertragen werden und so dem Kunden zur nochmaligen Kontrolle angezeigt werden.

Es werden also zwei unabhängig voneinander agierende Medien (Kunden-PC und TAN-Generator) eingesetzt. Den TAN-Generator können Kunden der Sparkasse im Rahmen des Sparkassen-Bonusprogramms kostenlos beziehen. Alternativ bietet die Sparkasse das smsTAN-Verfahren an.

Eine verwandte Lösung führt derzeit auch die VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg ein. ZUM TAGE/HINTERGRUND LOKALSEITE 2

Von Kurt Hornickel

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