Kreishandwerkerschaft erfüllt Qualitätskriterien für Arbeit mit Jugendlichen

Zertifikat für Bildungszentrum

Freuen sich über die Zertifizierung (von links) Hauptgeschäftsführer Dirk Bohn, Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker, Qualitätsmanagementbeauftrage Evelyn Slotta, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Alexandra Nieding, operativer Geschäftsführer Gerhard Ruch von der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, Leiterin der Abteilung Berufsbildung Cornelia Mündel-Wirz von der Handwerkskammer Kassel und Landtagsabgeordneter Torsten Warnecke. Foto: nh

Hersfeld-Rotenburg. Seit Juli dieses Jahres ist die Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg mit dem angeschlossenen Berufsbildungszentrum Metall nach der sogenannten ISO-Norm 9001 und AZAV zertifiziert.

„Gerade die Arbeit mit Jugendlichen ist eine unserer Haupttätigkeiten, nun können wir die Qualität unserer Arbeit mit diesem Zertifikat auch öffentlich dokumentieren. Auch unter dem Blick, dass wir zukünftig stärker in der Fort-und Weiterbildung tätig werden wollen, ist dies eine Grundlage, von der vor allem unsere Handwerksbetriebe profitieren sollen“ , berichtet Hauptgeschäftsführer Dirk Bohn.

Die Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg betätigt sich in unterschiedlichen Bereichen, um Jugendliche an das Berufsleben heranzuführen und zu begleiten. „Gerade im Handwerk gibt es zunehmend einen Mangel an Fachkräften. Unsere Aufgabe ist es, die Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen und Jugendliche mit deren Eltern für eine handwerkliche Ausbildung zu begeistern“, so Bohn weiter.

„Aber auch Jugendlichen mit verschiedenen Hemmnissen und Defiziten helfen wir in unseren Einrichtungen, um sie auf den Weg in die Arbeitswelt zu unterstützen. Dafür bedienen wir uns dem Fachwissen von Ausbildungsmeistern, Diplom-Sozialpädagogen und einer Diplom-Psychologin“, sagt Bohn.

Auch der Landtagsabgeordneter Torsten Warnecke gratuliert der Kreishandwerkerschaft zur Zertifizierung. „Wir kennen die Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg mit den angeschlossenen Bildungseinrichtungen und schätzen die Arbeit, die dort für die Jugendlichen getan wird. Es ist wichtig, dass diese Einheiten regional vorhanden sind und bleiben, damit die Jugendlichen weiterhin eine Perspektive für eine heimatnahe Berufsausbildung haben“. (red/jce)

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