Fusion der Agenturen Fulda und Hersfeld-Rotenburg nahezu sicher

Zerschlagung des Arbeitsamtes droht

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Bad Hersfeld - Hersfeld-Rotenburg. Die Agenturen für Arbeit in Fulda und Bad Hersfeld sollen fusionieren. Das ist der erklärte Auftrag des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg, an dessen Umsetzung bereits mit Hochdruck gearbeitet wird.

Schon am 22. August trifft sich der Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld zur Sondersitzung, um eine Stellungnahme zu formulieren. Auch Fulda hat drei Wochen Zeit von der Regionaldirektion in Frankfurt erhalten, um Bedenken und Anregungen zu der geplanten Gebietsreform in der lokalen Arbeitsverwaltung zu machen. Ziel der Flurbereinigung ist 2012. „Das ist alles kein Geheimnis“, bestätigte Matthias Oppel, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit in Bad Hersfeld. Schon in der vergangenen Woche wurde der Hessische Landkreistag darüber informiert. Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt und die Erste Kreisbeigeordnete Elke Künholz, sie sind Mitglieder im Verwaltungsausschuss der BA, fordern, dass Bad Hersfeld der Sitz des fusionierten Amtes wird. . Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker und auch Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling hatten von den Plänen, die auf eine Zerschlagung des Arbeitsamtes in seinem jetzigen Zuschnitt hinauslaufen, noch nichts gehört und zeigten sich zunächst bestürzt.

„Die Lage ist nicht so ernst, wie befürchtet“: So dämpfte der Bad Hersfelder BA-Leiter Matthias Oppel Ängste.

Kernpunkte der angestrebten Regelung sind:

• Die Agentur für Arbeit in Bad Hersfeld ihre Geschäftsstelle Eschwege abgibt und der gesamte Bereich des Werra-Meißner-Kreises an das Arbeitsamt in Kassel abgegeben wird.

• Um das Ziel zu erreichen, kleine Agenturen größeren anzugliedern, sollen die Ämter in Bad Hersfeld und Fulda fusionieren und Führungspersonal zu sparen.

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