Freikirchliche Sinti auf Mission in Bad Hersfeld

Zeltstadt im Gewerbegebiet

Hat wie viele seiner Bekannten eine lange Anreise hinter sich: Romeo Rosenbach, der für eine Woche in Bad Hersfeld bleiben wird, am Gasherd im Vorzelt eines Wohnmobils. Foto: Gödel

Bad Hersfeld. Auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses Klein stehen seit Freitag die Wohnwagen und Zelte von 30 bis 40 Sinti-Familien, die den Ort in eine kleine, lebendige Zeltstadt verwandelt haben.

Die überwiegend aus Köln stammenden Reisenden seien nach Bad Hersfeld gekommen, um in Kontakt mit den hiesigen Sinti zu treten, so der freikirchliche Pastor Albert Schneeberger. Noch bis Sonntag werde jeden Abend gegen 20 Uhr vor etwa 300 bis 400 Leuten das Wort Gottes gepredigt.

Hierfür stellt die Stadt die leere Halle des Autohauses zur Verfügung, in dem nun ein Altar mit der Aufschrift „Jesus Lebt“ und einige Reihen Plastikstühle stehen. „Nicht nur Sinti und Roma dürfen teilnehmen“, so Schneeberger, „jeder, der möchte, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen und wenn alles gut läuft, kommen wir nächstes Jahr wieder.“ (fg)

Kommentare