Nightshopping stellte Besucher und Geschäftsleute gleichermaßen zufrieden

Zeit nehmen und Spaß haben

Trotz hochsommerlicher Temperaturen war die Bad Hersfelder Innenstadt zum Nightshoppinhg am Freitagabend gut gefüllt. Fotos: Apel

Bad Hersfeld. Ohne Zeitdruck durch die Fußgängerzone schlendern, Eis essen, schauen, überlegen, ob man sich nicht doch noch etwas Schönes für heiße Sommertage oder den Urlaub gönnen sollte, weiterschlendern, mit guten Bekannten einen Cocktail trinken, am Lullusbrunnen die Füße baumeln lassen, sich zurücklehnen, auf die Festspielfanfare achten, vergleichen, kaufen, genießen. So wunderbar entspannt ging es beim warmen, ja heißen Nightshopping-Abend am Freitagabend in der Bad Hersfelder Innenstadt zu.

In fast allen Geschäften gab es besondere Angebote und vielfach auch ansehnliche Rabatte, sodass Einkaufsspaß garantiert war. Wer Lust hatte, konnte sich ganz nach Gusto stärken und an einem der zahlreichen, vor allem vor den Lokalen am Linggplatz und in der Johannesstraße aufgestellten Tische bei mediterranen Gerichten wie am Mittelmeer fühlen. Wer Glück hatte, traf die Granraths, die einmal mehr mit Zauberkunst à la Rinaldo und mit Mentalmagie verblüfften. In der City Galerie brachte „Zauberkönig“ Wulf König sein Publikum zum Staunen. Bei insgesamt drei Auftritten zauberte er Bälle aus dem Nichts hervor, und natürlich gelang es ihm auch, durcheinandergeratene Würfel in die richtige Reihenfolge zu bringen. Für gute Stimmung sorgte Fantastic Radio Hersfeld mit Moderator Jürgen Herberg.

Absoluter Höhepunkt am Rande des nächtlichen Einkaufsvergnügens war der Auftritt der Gruppe „Feuer und Bewegung“. Was Jennifer Hofmann und Daniel Peter aus Bad Hersfeld zusammen mit Eric Holz und Sebastian „Ticker“ Thiele aus Eisenach auf dem Linggplatz boten, war einfach nur Klasse. Mit ihrer professionellen Feuershow begeisterten sie die in einem großen Rund stehenden, immer wieder Beifall spendenden Zuschauer. Fast alles hatte das Quartett drauf: Feuerspucken, Feuerschlucken, Feuerjonglage. Und dazu noch spektakuläre Bewegungen zu spektakulärer Musik, Pyroeffekte und Silberregen. Völlig außer Atem stellten sich die beiden Wartburgstädter dann auch noch für Erinnerungsfotos zur Verfügung. Und sie verrieten, wie Feuerspucken gelingt: „Man muss einfach nur aufpassen, dass die Flamme nicht an die Lippen oder an die Zunge kommt!“

Die Geschäftswelt war mit den erzielten Umsätzen zufrieden. Die Eiscafés machten das Nachtgeschäft des Jahres, und Jürgen Bode von der Hoehlschen Buchhandlung freute sich, dass zu später Stunde noch Festspielbesucher vorbeikamen, um sich Kleists Stück „Der zerbrochne Krug“ in Buchform mitzunehmen. Margarethe Wohlgemuth, die Bereichsleiterin der Parfümerie Weber, resümierte: „Unsere Kunden haben sich viel Zeit für sich selbst genommen. Deshalb hat es auch uns richtig Spaß gemacht, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“

(apl)

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