Hunderte von Anträgen sind in den Kommunen schon bearbeitet worden

Zahl der Briefwähler im Landkreis Hersfeld-Rotenburg nimmt zu

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Hersfeld-Rotenburg. Die Wahlbenachrichtigungskarten sind verschickt, jetzt werden bereits Hunderte von Anträgen auf Briefwahl in den Rathäusern des Kreises bearbeitet. Die Vorbereitungen der Kommunalwahl am 6. März laufen auf Hochtouren.

Drei umfangreiche Stimmzettel, auf denen man – je nach Stadt oder Gemeinde – um die 100 Kreuzchen machen kann, sind für viele Wahlberechtigte Grund, Briefwahl zu beantragen. In Heringen, wo durch die Bürgermeisterwahl sogar vier Stimmzettel pro Wähler anfallen, rechnet Wahlleiter Kai Adam mit etwa 1400 Anträgen bei 6119 Wahlberechtigten.

„Die Beliebtheit der Briefwahl ist grundsätzlich als steigend anzusehen“, hat Rotenburgs Wahlleiter Helmut Hartmann, ähnlich wie Kai Adam, festgestellt. Bei der Wahl 2011 gab es 1471 Briefwahlanträge. Schon jetzt hat man im Rotenburger Rathaus 750 entsprechende Anträge bearbeitet bei weiterhin konstant hoher Antragszahl. In der Stadt an der Fulda gibt es 10 987 Wahlberechtigte.

In Bebra wurden bislang 600 Briefwahlanträge bearbeitet bei 10 881 Wahlberechtigten. Nach Einschätzung von Wahlleiter Friedhelm Eyert sind das nicht überdurchschnittlich viele. 2011 hatte man in Bebra 1535 Briefwähler. 23 030 Frauen und Männer sind in Bad Hersfeld wahlberechtigt. Wahlleiter Jerome Sauer geht davon aus, dass die Zahl der Anträge auf Briefwahl im Vergleich zur Kommunalwahl 2011 leicht übertroffen wird. Damals gab es 3207.

In der Gemeinde Alheim, wo man ebenfalls der Briefwahl wachsende Bedeutung zumisst, gab es vergangene Woche eine Panne. Die Unterlagen waren nicht vollständig verschickt worden (wir berichteten).

Wahlhelfer gibt es in den Städten des Kreises zwar in ausreichender Zahl, dennoch freut man sich in den Rathäusern über weitere freiwillige Helfer. (sis)

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