In Hersfeld-Rotenburg sind jetzt 73 704 Pkw zugelassen

Zahl der Autos im Kreis nimmt stetig zu

Hersfeld-Rotenburg. Die hohen Benzinpreise führen offensichtlich nicht dazu, dass die Menschen sich vom Autofahren abwenden und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen: Ende Juli 2012 waren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg 73 704 Pkw zugelassen. Ende 2011 waren noch 72 876 Pkw gemeldet. Das teilte der Sprecher des Landkreises, Michael Adam, auf Anfrage unserer Zeitung mit. Damit stieg die Zahl der zugelassenen Autos innerhalb von sieben Monaten um 828 Pkw.

Die Zahl der Autos nimmt seit Jahren stetig zu. Ende des Jahres 2010 waren im Kreis 72 004 Autos zugelassen, Ende 2009 waren es 70 976. Immer mehr Autos werden im Kreis zugelassen – und das bei sinkenden Einwohnerzahlen. Rein statistisch gesehen besitzt derzeit mehr als jeder Zweite der etwa 122 000 Einwohner im Kreis ein Auto.

„Die Statistik zeigt, dass wir ein mobiler Landkreis sind. Sie zeigt aber auch, dass das eigene Fahrzeug und oftmals auch ein Zweitwagen in vielen Fällen zum Erreichen des Arbeitsplatzes und zur Organisation von Familie und Beruf notwendig sind“, betont Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt (CDU). Er wirbt zugleich dafür, angesichts der ständig steigenden Kraftstoff-Preise die Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs verstärkt in die Organisation der eigenen Mobilitäts-Wünsche einzubeziehen.

Ein Grund für die steigenden Zulassungzahlen ist, dass das Auto für viele Pendler als Fortbewegungsmittel enorm wichtig ist. Es gibt nicht nur innerhalb des Kreises starke Pendlerströme. Auch über die Kreisgrenzen hinaus wird gependelt. Nach Angaben der Agentur für Arbeit gab es 2010 im Kreis 41 616 Menschen, die sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Davon pendelten 10 607 Menschen in Nachbarkreise zur Arbeit: zum Beispiel 1970 nach Fulda, 1688 in den Schwalm-Eder-Kreis, 1065 nach Kassel und 1007 in den Wartburgkreis.   zum tage

Von René Dupont

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