„Morgen, Findus, wird’s was geben“ - Theater Concept begeisterte nachfesttäglich kleine und große Zuschauer in der Stadthalle

Wundervoller Tag, der wahr wurde

Die Schauspieler gaben zum Abschluss fleißig Autogramme.

Bad Hersfeld. Freundschaft, Geheimniskrämerei und der feste Glauben, dass am Weihnachtsabend alles gut sein wird, machen den Erfolg der Weihnachtsgeschichte „Morgen, Findus, wird’s was geben“ von Sven Nordqvist aus. Theater Concept aus Witten, im Jahr 1999 aus Mitgliedern des dortigen Kinder- und Jugendtheaters gegründet, begeisterte in der gut besuchten Stadthalle mit der Bühnenfassung der lustig-besinnlichen Weihnachtsgeschichte mit Pettersson und Findus sowie manchem weihnachtlichen Überraschungsgast.

Pettersson, der menschenscheue, etwas schrullige alte Mann, ist immer für seinen quirligen, sprechenden Kater Findus da, wenn der mal wieder seine Hilfe braucht. Seit Pettersson ihm vom Weihnachtsmann erzählt hat, wünscht sich Findus so sehr, dass der Geschenkelieferant auch zu ihm kommt. Natürlich möchte Pettersson ihn nicht enttäuschen und entschließt sich, eine „Weihnachtsmann-Machmaschine“ zu bauen. Sein Plan ist, dass am Heiligen Abend aus einer großen Kiste eine Weihnachtsmannpuppe hervorkommt, frohe Weihnachten wünscht und wieder verschwindet.

Der alte Tüftler werkelt unentwegt in seinem Tischlerschuppen an der Weihnachtsüberraschung für Findus, den er dauernd belügen muss und der sich, weil Pettersson keine Zeit für ihn hat, furchtbar langweilt. Er findet Ablenkung bei den Mucklas, trifft einen skifahrenden Postboten, der ihm nur verrückte Dinge erzählt, und dann kommt auch noch ein Händler in den Bauernhof am Rande des kleinen schwedischen Dorfes und bietet eine „Seifenblasenmachmaschine“ an. Zum Glück hat er auch Schrauben im Angebot, die Pettersson für seine Weihnachtsmannkiste benötigt.

Alle Begegnungen sind äußerst seltsam und es geschehen Dinge rund um das Zuhause von Pettersson vor tief verschneiter Kulisse, die nicht zu erklären sind. Die meisten der kleinen Besucher kennen die Geschichte wohl in- und auswendig und scheuten sich nicht, Pettersson und Findus lautstark zu unterstützen.

Das spielfreudige, vierköpfige Ensemble zog seine kleinen und großen Zuschauer in seinen Bann, die sich mit dem kleinen, frechen Kater über den erhofften Besuch am Heiligen Abend freuten und sich mit herzlichem Applaus für knapp eineinhalb Stunden spannender Unterhaltung und nachweihnachtlicher Besinnlichkeit bedankten.

Von Gudrun Schmidl

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