Asbacher zeigen Gemeinschaftssinn – Stelen auf dem Friedhof sind nun gut zu erreichen

Würdiger Ort der Trauer

Die Angehörigen sind dankbar für die Neugestaltung rund um die Stelen. Ortsvorsteherin Gabriele Jordan, Bürgermeister Hartmut H. Boehmer, Pfarrer Helmut Brahn und Hans-Georg Vierheller (von links) würdigten bei der musikalisch umrahmten Feierstunde die tatkräftige Hilfe aller Beteiligten. Foto: Schmidl

Asbach. „Die Friedhöfe sind die Seele unserer Stadt“, betonte Bürgermeister Hartmut H. Boehmer bei der offiziellen Vorstellung des neu geschaffenen Umfeldes rund um die vor drei Jahren im Auftrag der Stadt aufgestellten Stelen.

Bis zum vergangenen Jahr waren die Stelen auf dem Asbacher Friedhof, die bereits mehrere Urnen beherbergen, umrahmt von einer unwegsamen Wiese und sehr schlecht zu erreichen. Diesen Missstand griff der Ortsverein der Freien Wählergemeinschaft auf. Mit Unterstützung mehrerer Mitglieder des Orts- und des Kirchenvorstandes und weiteren engagierten Bürgern wurden die nötigen Erdbewegungen bewältigt.

Handwerkliches Geschick

Heinrich Stückradt, in der Friedhofskommission aktiv, nutzte sein handwerkliches Geschick und pflasterte einen ausreichend breiten Gehweg entlang der Stelen. Hier haben nun auch ältere, vor allem gehbehinderte Mitbürger die Möglichkeit, sicher die Grabstätten ihrer Angehörigen zu erreichen.

Direkt gegenüber den Stelen entstand ein mit einer Hecke begrenzter Halbkreis, in dem eine aufgestellte Bank zum Innehalten einlädt. An den Bauarbeiten beteiligte sich der Nordhessische Baustoffmarkt in Asbach mit gesponsertem Material und die Kirchengemeinde übernahm die Kosten für die benötigten Pflastersteine.

Ortsvorsteherin Gabriele Jordan bedankte sich bei allen, die sich uneigennützig in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Stadtrat Hans-Georg Vierheller hob als Organisator des Gemeinschaftsprojektes besonders die wertvolle Unterstützung durch die Friedhofskolonne der Stadt hervor und betonte, dass weitere Haushaltsmittel für die Maßnahme nicht benötigt wurden.

Nach der Andacht von Pfarrer Helmut Brahn, der das neu gestaltete Stelenfeld als einen würdigen Ort der Trauer bezeichnete, luden die Frauen des Kirchenvorstandes zu Kaffee und Kuchen ins Gemeindehaus ein.

Von Gudrun Schmidl

Kommentare