Neubaugebiet am Frauenberg – Plan liegt ab Montag öffentlich aus

Wohnen am Waldrand: 71 Bauplätze sollen im Gebiet "Am Schieferstein" entstehen

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Hoffen auf eine zügige Umsetzung: Johannes van Horrick, Fachbereichsleiter Technische Verwaltung (links), und Bürgermeister Thomas Fehling mit einem Plan des Baugebiets „Am Schieferstein“, das auf den Flächen links und rechts des Weges entstehen soll.

Bad Hersfeld. Noch sind rechts und links entlang des Feldweges nur Wiese und Feld zu sehen. Doch sobald wie möglich soll auf den Flächen oberhalb des Lappenlieds beziehungsweise der Eisenbergstraße am Frauenberg das Neubaugebiet „Am Schieferstein“ entstehen.

71 Bauplätze werden auf rund 5,4 Hektar am Waldrand angeboten, mehrheitlich für Einfamilien- und Doppelhäuser. Lediglich am äußeren Rand Richtung Falkenblick sollen drei kleine Mehrfamilienhäuser gebaut werden.

Wirtschaftsbetriebe sind Träger

Träger sind die Wirtschaftsbetriebe der Stadt Bad Hersfeld, über die somit auch der Verkauf der Grundstücke läuft. Den Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans hatten die Stadtverordneten im April 2015 gefasst.

Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling und Johannes van Horrick als Leiter des Fachbereichs Technische Verwaltung sind überzeugt, dass die noch relativ zentrumsnahen Grundstücke schnell verkauft werden. „Die Nachfrage nach solchen Bauplätzen ist immens groß“, so Fehling. Schon jetzt gebe es eine erste Interessentenliste mit rund 90 Vormerkungen.

Dabei handele es sich zum Beispiel um junge Familien, die gerne in die Kreisstadt zurückziehen möchten. Die große Nachfrage ist für den Bürgermeister auch ein Zeichen für die Attraktivität der Kreisstadt.

Wenn möglich im Dezember soll der Verkauf beginnen. Der Quadratmeterpreis steht allerdings noch nicht genau fest. Im September und November wird das Baugebiet erneut Thema in der Stadtverordnetenversammlung sein. Ebenfalls im September soll es auch eine Infoveranstaltung für die Bürger und Interessenten geben.

Blick in die andere Richtung: Auf der Fläche vor dem Stadtwald sollen die größeren Baugrundstücke angeboten werden.

Der vorliegende Plan, der vom Studio Nelke aus Offenbach entwickelt wurde, sieht 71 Grundstücke vor, wobei die kleineren knapp 400 Quadratmeter groß sind und das größte 905 Quadratmeter umfasst. Unterbrochen werden die Flächen von Straßen beziehungsweise Spiel- und Grünflächen, auch ein Regenrückhaltebecken und eine Baumreihe in Richtung Kupferstrauch sind geplant.

Klare Strukturierung

Am Plan des Studios Nelke hätten vor allem die klare Strukturierung überzeugt und dass die Transparenz der Landschaft erhalten bleibe, so Fehling und van Horrick.

Derzeit finden Bodenuntersuchungen statt. Wenn der Bebauungsplan durch sei, solle es so schnell wie möglich weitergehen. Mit den Erschließungsarbeiten könne je nach Wetterlage dann im Frühjahr 2017 begonnen werden, sodass die individuellen Bauvorhaben ab Mitte kommenden Jahres umgesetzt werden könnten.

Der Plan samt Begründung liegt zur Einsicht für jedermann von Montag, 25. Juli, bis Montag, 22. August, zu den allgemeinen Öffnungszeiten im Technischen Rathaus, Landecker Straße 11 (Zimmer 102) aus. Stellungnahmen können mündlich oder schriftlich abgegeben werden. (nm)

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