FWG zu Schulessen: Aussagen widersprüchlich

„Es wird Porzellan zerschlagen“

Hersfeld-Rotenburg. Das Schulessen an einigen Schulen im Kreis, die bisher vom Herz- und Kreislaufzentrum beliefert wurden, ist weiter ungeklärt. Dr. Kurt Schreiner, Kreistagsabgeordneter der Freien Wähler (FWG), erklärte dazu, die andauernde öffentliche Diskussion zeige, dass es neben Vorschlägen auch Vorwürfe und Anschuldigungen gebe, die man hätte erörtern müssen. Es werde Porzellan zerschlagen, sagte Schreiner. Man wolle nicht und könne nicht mehr mit dem HKZ.

Über die Gründe könne nur spekuliert werden, zumal sich die Aussagen von Kreis und HKZ in wichtigen Aspekten völlig widersprächen. Wenn die Erste Kreisbeigeordnete vorwurfsvoll das HKZ zitiere (nachzulesen auf www.hef-rof.de): „Schulessen ist so lange gesichert, wie das Geld reicht“ und daraus für sich ableite: „Diese Haltung ist inakzeptabel“, müsse man das HKZ in Schutz nehmen: Dieses sei ein Wirtschaftsunternehmen und müsse kalkulieren. Natürlich müsse gesundes, preiswertes Essen, hergestellt mit Produkten aus der Region, nicht zwangsläufig vom HKZ geliefert werden.

Weniger geht nicht

Das Angebot der neu benannten Caterer müsse qualitativ und auch finanziell am HKZ-Angebot gemessen werden – „weniger geht definitiv nicht mehr, mehr gerne“, erklärte Schreiner. Die Freien Wähler fordern deshalb, die Mittagsverpflegung von Schülern auf eine professionelle und solide Basis zu stellen – und zwar deutschlandweit. Frankreich, dem es wirtschaftlich schlechter als Deutschland gehe, zeige, wie es funktionieren könne. (red)

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