Die Rückkehr der weißen Pracht ging im Landkreis glimpflich ab

Winterkrampf wird langsam zur Routine

Hersfeld-Rotenburg. Der Winter hat sich zurückgemeldet, doch langsam kehrt im Landkreis Routine im Umgang mit den Schattenseiten der weißen Pracht ein. Nur vereinzelte Verkehrsunfälle gab es am Montagmorgen auf den Autobahnen und überörtlichen Straßen.

„Die Autobahnmeisterei war früh am Start“, bestätigte eine Sprecherin der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld. Auf der Autobahn Fulda-Kassel hinter dem Rimberg blieb ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei Alsfeld liegen und sorgte für Stau. Vormittags geriet im Gefälle zwischen dem Rimberg und dem Rasthof Berfa ein Sattelzug ins Schleudern und mähte 17 Felder der Leitplanke nieder. Für zwei Stunden war ein Fahrstreifen gesperrt.

Aufprall auf Krankenwagen

Zwischen Herleshausen und Obersuhl musste zur Mittagszeit die A 4 in Richtung Westen für eine Stunde voll gesperrt werden. Dort ereigneten sich auf schneebedeckter Piste vier Verkehrsunfälle mit Sachschäden. Unter anderem war ein Auto auf einen Krankenwagen aufgefahren während die Rettungssanitäter ein Unfallopfer versorgten. Auch dieser Fahrer verletzte sich.

Während zur Mittagszeit die großen Straßen frei befahrbar waren, regierte in Bad Hersfelder Randgebieten noch der tiefste Winter. Zwar fuhren vier Räumfahrzeuge seit dem frühen Montagmorgen Hauptstraßen, Steil- und Busstrecken ab. „Die Route ist 65 Kilometer lang, und wenn die Kollegen einmal durch sind, sind die Straßen schon wieder zu, und wir fangen von vorne an“, sagte Martin Bode, Leiter des Technischen Dienstes.

Außerdem nahmen vier Schlepper, ein Multicar und zehn bis zwölf Leute mit Handgeräten den Kampf gegen den Schnee auf. Drei Silos und eine Lagerhalle sind bis unter die Decke gefüllt mit Streusalz. Aber da die Stadt bei anhaltendem Winterwetter Engpässe fürchtet, wird zum Teil schon jetzt Splitt gestreut. SEITE 7

Von Kurt Hornickel

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