Waldbegang der Bad Hersfelder Stadtverordneten diesmal auf dem Wehneberg

Zu Fuß zum Windpark

Giganten im Stadtwald: Auf dem Wehneberg entstehen derzeit sechs Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 140 Metern bei einem Rotordurchmesser von 120 Metern. Die Bad Hersfelder Stadtverordneten machten sich bei ihrem alljährlichen Waldbegang jetzt selbst ein Bild vom Baufortschritt. Fotos: Schönholtz

Bad Hersfeld. Wenn die Bad Hersfelder Stadtverordneten und ihre Gäste einmal im Jahr ins Grüne strömen, dann nennt sich das „Waldbegang“. Begangen wurde diesmal der Wehneberg, wo die Firma ABOWind derzeit sechs gigantische Windkraftanlagen errichten lässt.

Denn der alljährliche Ausflug der Parlamentarier dient nicht nur dem geselligen Beisammensein – das fand anschließend im Freizeitheim der Feuerwehr statt –, sondern auch der Information über ein aktuelles Thema.

Der Windpark im Stadtwald war in den vergagenen Monaten neben dem Festspielstreit das Politikum, das die Gemüter erhitzte. So ganz wohl ist den meisten nicht, wenn sie die Türme hoch über die Bäume wachsen sehen.

Oliver Bieber, Teamleiter Hessen von ABOWind, versuchte der Wandergruppe beim Ortstermin an der Anlage Nummer 4 das Thema Windkraft positiv zu vermitteln.

Strömender Regen

Bis dahin hatten die Stadtverordneten allerdings schon eine Stunde Fußmarsch hinter sich, der bei strömendem Regen begonnen hatte. Geführt von Forstamtschef Jens Müller und seinem Kollegen Peter Moog war die Gruppe um Stadtverordnetenvorsteher Lothar Seitz am Feuerwehrheim aufgebrochen und musste auch dorthin wieder zum gemeinsamen Essen zurück.

Von Karl Schönholtz

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