Geschäftsentwicklung nur befriedigend – Klufmöller spricht von Strukturveränderungen

HKZ: 75 Stellen weniger

Peter Klufmöller

Rotenburg. 75 Stellen sollen im Herz- und Kreislaufzentrum bis Ende März 2015 abgebaut werden. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht vorgesehen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Herz- und Kreislaufzentrums im Nachgang zur Gesellschafterversammlung hervor.

Nur die Note befriedigend verdiene das Geschäftsergebnis des Herz- und Kreislaufzentrums im vergangenen Jahr 2013. Das betont der Aufsichtsratsvorsitzende, Peter Klufmöller. Das Ergebnis verschlechterte sich laut Klufmöller um eine Million Euro auf 300 000 Euro im vergangenen Jahr 2013. Und das bei einem von 2012 auf 2013 gestiegenen Umsatz von 66,6 Millionen auf 69,9 Millionen Euro. „Angesichts erheblicher Investitionen in die Struktur des Hauses, wie zum Beispiel der Neubau einer Küche mit einem Investitionsvolumen von zwei Millionen Euro, ist der Ertrag des Unternehmens nur noch mit befriedigend zu bezeichnen“, sagte Klufmöller. Das HKZ bekommt von Anbeginn an keine Fördermittel für Investitionen – im Gegensatz zu den Krankenhäusern in öffentlicher Trägerschaft.

In der Gesellschafterversammlung kündigte Klufmöller „erhebliche Strukturveränderungen in den Kliniken“ an, die zusammen mit einem Beratungsunternehmen bis Ende 2014 umgesetzt sein müssten.

Aufsichtsrat und Geschäftsführung verfolgen bei den Strukturveränderungen die Absicht, den Personalabbau von 75 Stellen ohne betriebsbedingte Kündigungen zu realisieren.

Ausländische Patienten

Der Aufsichtsratsvorsitzende der „Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg a. d. Fulda GmbH & Co. Pergola KG“ erklärte, das internationale Geschäft solle mit der Aufnahme von weiteren Patienten ausgebaut werden. „In diesem Zusammenhang wurden mit russischen Versicherungen und Krankenkassen Gespräche geführt, die bei erfolgreichem Abschluss noch 2014 erste Früchte tragen könnten“, so hofft Peter Klufmöller. (ank)

Kommentare