Kreis sucht Job-Coaches – Stellen zunächst befristet

Wieder Berufstrainer an fünf Schulen

Hersfeld-Rotenburg. Im neuen Schuljahr soll es wieder fünf Berufstrainer an Gesamtschulen im Kreis Hersfeld-Rotenburg geben. Zum Schuljahresbeginn sollen sie zwischen 20 und 40 Stunden als sogenannte Job-Coaches Schülern der Klassen neun und zehn vor dem Schulabgang bei der Berufsorientierung zur Seite stehen. Die Stellen sind befristet bis zum Jahresende, es werde aber eine Verlängerung angestrebt, hieß es in der Ausschreibung.

Bis Februar dieses Jahres waren bereits fünf Berufsbegleiter im Kreis aktiv: An den Gesamtschulen Obersberg und Geistal in Bad Hersfeld, der Brüder-Grimm- und der Jakob-Grimm-Schule in Bebra beziehungsweise Rotenburg und an der Blumensteinschule in Obersuhl. In Rotenburg war es gelungen, die Finanzierung der Stelle für die fünf Monate bis zu den Sommerferien mithilfe einer Spendenaktion sicherzustellen. Insgesamt 15 000 Euro wurden gesammelt, um den Berufstrainer Hartmut Schmidt durchgehend weiterbeschäftigen zu können. „Der hat eine tolle Arbeit gemacht“, hatte Schulleiter Friedhelm Großkurth erklärt. Auch in Bebra konnte der erfahrene Job Coach nach Angaben von Kreispressesprecher Michael Adam in geringem Umfang weiterbeschäftigt werden. Nach Auslaufen der Förderung der Berufstrainer durch die EU hatte sich die Erste Kreisbeigeordnete, Elke Künholz (SPD), zusammen mit der Agentur für Arbeit, dem Staatlichen Schulamt und der Industrie- und Handelskammer dafür eingesetzt, das Job-Coach-Projekt zu sichern.

Über die kreiseigene Beschäftigungsförderungsgesellschaft, den Verein VIA, wurden die Stellen ausgeschrieben und sollen schnellstmöglich wieder besetzt werden. Nähere Auskünfte, zum Beispiel, ob die bisherigen Stelleninhaber weiterbeschäftigt werden, wollte man seitens des Kreises zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben.

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Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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