Fläche verdoppelt

Wie, wo, was bei Obi: Baumarkt hat große Pläne für das Rechberggelände

So soll es aussehen: Zu einem der modernsten Obi-Märkte soll sich der Standort auf dem Bad Hersfelder Rechberggelände entwickeln. Hinten rechts im Bild der Anbau für das neue Gartencenter. Grafik: Dorbritz 

Bad Hersfeld. Mehr Fläche, mehr Angebote, mehr Personal: Der Obi-Baumarkt auf dem Bad Hersfelder Rechberggelände verändert sich in den kommenden Monaten grundlegend. Das Unternehmen vergrößert sich um den ehemaligen Edekamarkt und einen komplett neuen Anbau. Das bedeutet 10 000 Quadratmeter Verkaufsfläche und ein komplett neues Erscheinungsbild.

Der Zeitplan

Los geht der Umbau laut Obi-Geschäftsführer Dr. Marcus Lange am 1. Oktober. Bis zum Frühjahr soll der Baumarkt fertiggestellt sein. In einem zweiten Bauabschnitt bis Herbst kommenden Jahres entsteht ein neues Gartencenter. „In einem Jahr sollte also alles fertig sein“, sagt Architekt Frank Dorbritz, der seit Anfang des Jahres an den Plänen für den Standort gearbeitet hat.

Der Umbau

Zunächst wird auf der Fläche des ehemaligen Edeka-Marktes umgebaut. „Zum Glück haben wir vor 20 Jahren alles so geplant, dass wir jetzt bei der Gestaltung flexibel sind“, sagt Christoph Rechberg, dem Gebäude und Grundstück gehören. Die Kunden sollen von den Arbeiten so wenig wie möglich mitbekommen. „Wir werden nicht einen Tag schließen müssen“, sagt Lange, „Einschränkungen beim Einkaufen wollen wir vermeiden.“

Die Kosten

Die Investition teilen sich das Unternehmen Obi und Rechberg. Wieviel Geld genau fließen soll, wollen beide nicht sagen – aus taktischen Gründen. „Wir haben noch nicht alle Bauverträge vergeben“, sagt Rechberg, „da wäre es unklug zu sagen, was wir ausgeben wollen.“ Die Investitionssumme läge grob im „mehrfachen Millionenbereich“.

Die Neuerungen

Es gibt mehr Fläche – und das draußen und drinnen. Schon ab sofort stehen mehr Parkplätze zur Verfügung. Gravierender sind die Veränderungen im Markt, dessen Fläche sich nahezu verdoppelt. Auf knapp 5000 Quadratmetern findet das neue Gartencenter seinen Platz. „Wir reagieren damit auf den Trend zum attraktiven Leben, zu dem ein Garten dazugehört“, erklärt Lange das neue Angebot.

Nach dem Umbau sollen alle Abteilungen barrierefrei sein. Darunter die neuen Projektgeschäfte wie Küchenstudio, Badberater, Mietgeräteverleih sowie ein Liefer- und Farbmischservice. Spätestens mit der Fertigstellung werden laut Geschäftsführung in allen Abteilungen zusätzliche Mitarbeiter benötigt.

Das Unternehmen investiert zudem in die Energieeffizienz. Dazu zählt die Umstellung auf LED bei Lampen und Leuchten sowie eine Wärmerückgewinnung. Oder wie Christoph Rechberg sagt: „Am Ende wirkt alles wie ein kompletter Neubau.“

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