Wennemuth rudert zurück – ein bisschen

Bad Hersfeld. Nach seiner Attacke gegen den NBL-Fraktionsvorsitzenden und ehemaligen Ersten Stadtrat Michael Bock rudert der Bad Hersfelder Stadtverordnete Bernd Wennemuth, Vorsitzender der Fraktion von SPD, Grünen und FWG, jetzt zurück – aber nur ein bisschen. Wennemuth hatte im Februar die NBL-Forderung nach Offenlegung der Bezüge von Mandatsträgern kritisiert und in diesem Zusammenhang die Versorgungsbezüge erwähnt, die Bock für seine Dienstzeit als städtischer Kämmerer von 1991 bis 1997 erhält.

Dabei sei er irrtümlich von einer unzutreffenden Berechnungsgrundlage ausgegangen, erklärte Wennemuth in einer erneuten Pressemitteilung. Es treffe nicht zu, dass Bock über Versorgungsbezüge in Höhe von ca. 50 Prozent von Besoldungsgruppe B 3 verfüge, so dass er bislang weit über 600 000 Euro für sechs Jahre Arbeit bekommen hätte. Richtig sei vielmehr, dass sich seine Bezüge auf etwa 46 Prozent von Besoldungsgruppe B 3 belaufen, wobei für deren Berechnung auch weitere ruhegehaltsfähige Dienstzeiten berücksichtigt werden. Auch könnten Bocks sonstige Einkünfte auf die Versorgungsbezüge angerechnet werden. (ks/red)

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