Kinder führten Unicef-Musical „Pluie – die Gummistiefelhexe“ in der Hohen Luft auf

Wenn Regenwürmer tanzen

Überzeugten das Publikum und vermittelten liebevoll viel Wissenswertes über den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser: Influenza Hagelkorn (gespielt von Daniela Blohman) und die Gummistiefelhexe Pluie (alias Laura Ebert) (von links). Foto: Schleif

Bad Hersfeld. Hexen, Piraten, Frösche und so mancherlei mehr lustige Gestalten bevölkerten am Samstagnachmittag das katholische Gemeindehaus auf der Hohen Luft. „Pluie – die Gummistiefelhexe“ erzählte die Abenteuer der wasserscheuen Hexe Pluie, die den ständigen Regen leid war und sich nur noch Sonnentage wünschte. Aber dann begannen alle Pflanzen zu vertrocknen und selbst die Menschen und Tiere hatten nicht mehr genug zu trinken.

Sauberes Wasser ist wichtig

Ein Umweltmärchen für den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und musikalisches Mitmachtheater, das kleinen und großen Zuschauern die Wichtigkeit von sauberem Wasser vermittelte. Und das gelang bestens dank der entzückenden und authentischen Hauptdarsteller sowie des engagierten Kinder-chores. Spielerisch und leicht erzählten die Figuren die Geschichte vor einer liebevoll selbst gestalteten Hintergrundkulisse. Aufgeführt wurde das Musical im Rahmen des Unicef--Wasserprojektes „Wasser wirkt – Für das Kinderrecht auf Wasser“. Texte und Musik stammen von Christian Kunkel und Peter Bikoni, dem Leiter der Theater-AG an der Gesamtschule Obersberg. Roswitha Royen, Lehrerin und Leiterin der Chor-AG der Ernst-von-Harnack-Schule, übernahm die Spielleitung. Ebenfalls betreut wurde das Projekt von Kristin Ott, Jugendarbeiterin bei „Jugend 2010“, der ökumenischen Kinder- und Jugendarbeit Hohe Luft.

Mitwirkende von vier Schulen

Die Vorbereitungen für diese Gemeinschaftsproduktion waren sicher alles andere als einfach. Denn von insgesamt vier Schulen (Ernst-von-Harnack-Schule, Konrad-Duden-Schule, Linggschule sowie Gesamtschule Obersberg) kamen die Mädchen und Jungen seit Herbst letzten Jahres zusammen. Dass das Proben sich gelohnt hat, darüber war sich das Publikum mit seinem fleißigen Abschlussapplaus sicher. Und so sangen am Ende alle gemeinsam – Publikum und Darsteller – das eingängige Regenlied: „Ich mag den Regen, wenn‘s tröpfelt, trascht und gießt, Regenwürmer tanzen und Opa Heinrich niest…“

Von Astrid Schleif

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