Polizeidirektor stellte den Verkehrsbericht vor

Weniger Verletzte und Tote bei Unfällen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Hersfeld-Rotenburg. Mehr Unfälle als noch im Jahr 2014 haben sich im vergangenen Jahr auf den Straßen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg und auf den hiesigen Autobahnabschnitten ereignet.

Das sagt der Verkehrsbericht für den Landkreis aus, den gestern Polizeidirektor Reiner Neusüß in der Polizeidirektion in Bad Hersfeld vorstellte.

Danach registrierten die Beamten in 2015 auf den Straßen 2437 Unfälle. 171 mehr als 2014. Die Zahl der Unfalltoten ist im gleichen Zeitraum von neun auf zwei zurückgegangen. Und auch die Zahl der Schwerverletzten sank um zwei auf 103.

Genau diesen Trend gab es auch auf den osthessischen Autobahnen. Dort stieg die Zahl der Unfälle um 204 auf 2417 an. Trotz der größeren Zahl an Verkehrsunfällen wurden weniger Menschen getötet. Sieben waren es im vergangenen Jahr. Drei weniger als noch in 2014. Und die Zahl der Verletzten ging um 22 auf 108 zurück.

Von einer erfreulichen Bilanz mochte Polizeidirektor Reiner Neusüß trotz der rückläufigen Zahlen bei den Unfallopfern nicht sprechen. „Jeder Unfalltote oder jeder Mensch, der bei einem Unfall verletzt wird, ist einer zuviel.“

Um weiterhin für mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen, müssten Prävention, Aufklärung und der Kontrolldruck hochgehalten werden, so Neusüß. (rey)

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