Am Montag beginnt das neue Schuljahr – Stundentafel abgedeckt

Weniger Schüler, mehr Lehrer – Klassen kleiner

Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meissner. Die Zahl der Schüler sinkt weiter, aber es gibt trotzdem sechs Lehrerstellen mehr: Das sagten zu Beginn des neuen Schuljahres am Montag die Verantwortlichen im Staatlichen Schulamt in Bebra, Leiterin Anita Hofmann und Gerhard Finke. 23 294 Schüler werden mit Beginn des neuen Schuljahrs nächste Woche an den allgemeinbildenden Schulen im Schulamtsbereich unterrichtet. Damit sinkt die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 237.

Im Schulamtsbereich, der die Kreise Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner umfasst, steigen allerdings durch die Doppeljahrgänge die Zahlen in der gymnasialen Oberstufe. So kommen durch die Umstellung auf das Abitur in zwölf Jahren jetzt die Doppeljahrgänge der Gesamtschulen Schenklengsfeld, Witzenhausen und Hessisch-Lichtenau sowie der Konrad-Duden Schule Bad Hersfeld und der Friedrich-Wilhelm-Schule Eschwege in die Oberstufen.

Die zusätzlichen sechs Stellen im Schulamtsbezirk werden gebraucht, um kleinere Klassen als noch vor zwei Jahren zu bilden. So beträgt jetzt die Höchstzahl im fünften und sechsten Schuljahr im Haupt- und Realschulzweig 25, im Gymnasialzweig 30 sowie in der Förderstufe 27 Schüler.

Schulamtsleiterin Hofmann betonte, die Stundentafel werde voll abgedeckt, Probleme könne es in Einzelfällen aber durch Krankheit von Lehrkräften geben. Auch für Förderangebote und Wahlunterricht stünden in vielen Schulen Lehrerstunden zur Verfügung. Mit 130 neu eingestellten Lehrern verbessert sich die Altersstruktur in den Lehrerkollegien. Weiter mangelt es an Physik- und Chemielehrern sowie für Sprachheil- und Erziehungshilfe, sagte Gerhard Finke.

Voran geht’s in Richtung Ganztagsschule: Mit dem ersten Schritt, der pädagogischen Mittagsbetreuung, beginnen die Lernhilfeschulen in Sontra und Eschwege sowie die Grundschulen in Ludwigsau und Friedewald.

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Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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