Sparkasse präsentiert besondere Kreditkarte mit Motiv der Bad Hersfelder Festspiele

Weltweit die Ruine zücken

Die neue Kreditkarte mit dem Motiv der Stiftsruine präsentieren hier (von links) Festspiel-Intendant Holk Freytag, die Sparkassen Vorstände Dr. Manfred Wagner und Reinhard Faulstich, Dr. Frank Schillinger vom Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen sowie Bürgermeister Hartmut H. Boehmer. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Fans der Bad Hersfelder Festspiele können künftig weltweit mit ihrem guten Namen und dem Bild der nächtlich beleuchteten Stiftruine einkaufen: Die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg bietet ihren 7000 Kreditkartenkunden auf Wunsch und gegen eine zusätzliche Jahresgebühr von drei Euro ab sofort den Umtausch der bisherigen Karte in eine besondere mit dem Festspiel-Motiv an.

Den neuen Werbeträger im Portemonnaie stellten Dr. Manfred Wagner, Reinhard Faulstich und Frank Röhr vom Vorstand des Geldinstituts jetzt beim alljährlichen Pressetermin vor, dessen eigentlicher Anlass die seit 1998 vertraglich geregelte Unterstützung der Festspiele mit 38 000 Euro ist (siehe auch unsere Zeitung von gestern).

Standortfaktor Festspiele

In diesen Betrag teilen sich die Sparkasse selbst und der Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen, für den Dr. Frank Schillinger nach Bad Hersfeld gekommen war. Bei der zielgerichteten Umsetzung wird die Sparkasse von der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine unterstützt. Dies machte deren Vorstandsmitglied Markus Pfromm deutlich.

„Die Bad Hersfelder Festspiele haben einen besonderen Stellenwert in Kultur und Gesellschaft. Die wirtschaftliche Bedeutung darf dabei nicht unterschätzt werden: Die Festspiele sind ein wichtiger Standortfaktor für den gesamten Landkreis,“ betonte Sparkassen-Vorstandchef Dr. Wagner und kündigte außerdem an, jedem Sparkassen-Azubi eine Festspielkarte zu spendieren.

„Nie war das Geld so wertvoll wie heute,“ sagte Bürgermeister Hartmut H. Boehmer in Anspielung auf den bislang schleppenden Kartenverkauf und ein dadurch drohendes Defizit in Millionen-Höhe. „Abgerechnet wird zum Schluss“, bemerkte Boehmer und verbreitete Zuversicht, was besseres Wetter und positive Kritiken anging. Für den Fall der Fälle sicherte er zu, dass der erwartetet Fehlbetrag durch positive Entwicklungen im Gesamthaushalt ausgeglichen werde.

Intendant Holk Freytag tat in dieser Runde das Seine, um Neugierde für die Inszenierungen der bevorstehenden Spielzeit zu wecken. Insbesondere das Gorki-Stück „Sommergäste“ legt er den Festspiel-Fans ans Herz. Ticket-Service: Telefon 06621/201360

Von Karl Schönholtz

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