Geistalschülerinnen gewinnen VDI-Schülerwettbewerb „Faszination Technik“

Die Welt der Zukunft

25 Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen, darunter Julia Bein und Saskia Vaupel von der Gesamtschule Geistal in Bad Hersfeld, wurden jetzt als Preisträger des Schülerwettbewerbs „Faszination Technik“ des VDI ausgezeichnet. Foto: privat

Bad Hersfeld. Julia Bein und Saskia Vaupel von der Gesamtschule Geistal in Bad Hersfeld haben mit ihrer Arbeit „Unsere Welt 2100“ den ersten Preis in der Kategorie Text des Schülerwettbewerbs „Faszination Technik“ des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) in Hessen gewonnen.

Insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler aus Hessen wurden jetzt in Niedernhausen für ihre Leistungen im Wettbewerb geehrt. Aus den Händen der hessischen Kultusministerin Nicola Beer und des Vorsitzenden des VDI-Landesverbands Hessen, Volkmar Roth, erhielten sie in einer feierlichen Zeremonie ihre Gewinnerurkunden sowie attraktive Preise. Ziel von „Faszination Technik“ ist es, junge Menschen für technische Themen zu begeistern und den Nachwuchs im Bereich Technik zu fördern, heißt es in einer Pressemitteilung des VDI.

Insgesamt beteiligten sich 118 Jugendliche aus elf Schulen landesweit am diesjährigen Wettbewerb. Ausgerichtet wurde dieser bereits zum siebten Mal vom Landesverband Hessen des Vereins Deutscher Ingenieure gemeinsam mit dem Hessischen Kultusministerium.

Chancen und Risiken

Zur Teilnahme aufgerufen waren Schüler der Klassenstufen 7 und 8 aller Schularten in Hessen. Passend zum diesjährigen Motto „Die Welt der neuen Medien“ sollten die Teilnehmer ihre Gedanken und Ideen in Bildern, Texten, Modellen oder Videoclips umsetzen – und damit ausdrücken, wie die neuen Medien der Zukunft aussehen könnten und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind.

Volkmar Roth zeigte sich von der Qualität der Einsendungen beeindruckt. „Die Ergebnisse beweisen, dass es dem VDI gelungen ist, einen sinnvollen Einstieg in die Welt der Technik und Naturwissenschaften für Schüler zu schaffen“, betonte Roth. „ Unser Ziel war, die Schüler für die neuen Medien zu sensibilisieren. Schließlich gilt es, mit den neuen Medien richtig umzugehen.“

Die Beiträge bestanden zu je 35 Prozent aus Text und Bild-Exponaten. Der Anteil bei den Modellen betrug 22 Prozent und bei den Videoclips acht Prozent. Alle Einsendungen wurden von einer Jury aus Lehrkräften sowie Mitgliedern des VDI bewertet. Wichtigstes Kriterium dabei war, dass die Arbeiten dem Motto entsprachen und dieses überzeugend umsetzten. Auch die altersgemäßen Leistungsunterschiede zwischen den Jahrgangsstufen wurden berücksichtigt.

„Die große Resonanz zeigt, dass der in diesem Wettbewerb gewählte kreative und eher spielerische Zugang zur Technik Jugendliche faszinieren und ihre Fantasie anregen kann“, sagt Ministerin Beer. „Ganz besonders freue ich mich darüber, dass sich auch so viele Mädchen für Technik begeistern. Sie reichten zwei Drittel aller Beiträge ein, wovon zwanzig prämiert werden.“ (red/zac)

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