Gemeindebrandinspektor Streibler: Menschen in Haunetal sind gut aufgehoben

Wehr ist gut versorgt

Sie sorgen dafür, dass die Menschen in Haunetal sich gut aufgehoben fühlen können (von rechts): der stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung Haunetal Gerhard Kauffunger, Kreisbrandmeister Udo Mohr, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Thomas Specht und die Erste Beigeordnete Almuth Gay Freifrau von Campenhausen sowie ganz links der Gemeindebrandinspektor Daniel Streibler. Foto: Jeuthner

Neukirchen. Auf ein erfolgreiches Jahr 2013 blickten die 428 aktiven und die 515 passiven Mitglieder der Haunetaler Wehren anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Dem Bericht des Gemeindebrandinspektors (GBI) Daniel Streibler zufolge wurde zu insgesamt 34 Einsätzen (über 850 Stunden) und zu neun Brandsicherheitsdiensten (über 372 Stunden) gerufen. Der GBI zeigte sich auch zufrieden hinsichtlich der zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel zur Beschaffung von Bekleidung und Material, lobte die Anschaffung eines neuen hydraulischen Rettungssatzes und einer Rettungsbühne, beklagte allerdings das Fehlen eines Transportfahrzeugs für Material.

Wartung außerhalb

Der Bau des Feuerwehrhauses in Oberstoppel sei in Kürze fertiggestellt, ebenfalls die Räume im Dorfgemeinschaftshaus Wetzlos. Die Feuerwehr Rhina sei aus dem alten Feuerwehrhaus ausgezogen und harre der Dinge, die da kommen. Streibler erklärte, dass bei der Begehung der Atemschutzeinrichtung von den Mitarbeitern der Unfallkasse noch einmal darauf hingewiesen wurde, dass dort auch wegen der fehlenden räumlichen Größe keine Atemschutzgeräte mehr gewartet werden dürfen. Leider bedeute dies Mehrkosten durch die Fremdwartung in Höhe von 5000 Euro pro Jahr, dazu entstünden weitere Kosten bei eventuellen Brandeinsätzen.

Auch das Thema Digitalfunk gehe voran, berichtete der GBI. Die ersten Geräte seien beschafft, ein Probeumbau durchgeführt worden. Für die Digitalfunkschulung im Landkreis seien bereits sieben Handfunksprechgeräte mit den neuen Sicherheitskarten ausgerüstet worden, die aber nur von Personen betrieben werden dürften, die an dieser speziellen Unterweisung teilgenommen haben.

Streibler betonte am Ende seiner Ausführungen und nach der Schilderung der erfolgreichen Übungen und Wettkämpfe, dass man sich darüber einig sei: Sollte man in Haunetal einmal die Hilfe der Wehren benötigen, sei man hier gut aufgehoben. Zufrieden zeigte er sich auch mit der regen Teilnahme seiner Kameradinnen und Kameraden an Lehrgängen und Seminaren. Sein ausdrücklicher Dank galt allen Aktiven, die ihre Freizeit in den Brandschutz und in die so überaus wichtige Jugendarbeit investieren sowie Bürgermeister Stefan Euler, dem Gemeindevorstand, dem Beigeordneten Wolfgang Schmidt und der Ersten Beigeordneten Almuth Gay Freifrau von Campenhausen, die den Bürgermeister in der letzten Zeit vertreten haben.

Von Elfriede Jeuthner

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