Führungskräfte der Bad Hersfelder Kernstadt absolvierten Fortbildung in Werra-Meißner

Wehr machte sich schlau

Fortbildung: Die Führungskräfte der Feuerwehr Bad Hersfeld in der Leitstelle Werra-Meißner. Foto: nh

Bad Hersfeld/Meißner-Vockerrode. Fortbildung stand für die Führungskräfte der Feuerwehr Bad Hersfeld-Kernstadt an einem Wochenende im Tagungshaus des Kreisfeuerwehrverbandes Werra-Meißner auf dem Programm.

Bereits am ersten Abend ging es um das Thema „rechtssichere Einsatzdokumentation“, bevor am nächsten Morgen die „Tagesalarmsicherheit“ folgte. Nach einleitenden Worten durch Wehrführer Jürgen Richter mussten sich die Kräfte damit beschäftigen, wie man in Zukunft die Tagesalarmsicherheit sicherstellen könne.

In mehreren Gruppen ging es dann darum, auszuarbeiten und zu präsentieren, was die Feuerwehr Bad Hersfeld leisten kann und wie viel Feuerwehr dafür benötigt wird.

Hintergrund dieser Fragestellung sind die langsam sinkenden Mitgliederzahlen der Feuerwehren durch den demographischen Wandel. Somit ist eine Umstrukturierung erforderlich, damit die Wehren Tag und Nacht weiterhin ehrenamtlich einsatzbereit sind.

In den Nachmittagsstunden beschäftigte man sich mit dem Nachwuchs, der aus den Jugendfeuerwehren oder auch als Quereinsteiger in die Einsatzabteilungen kommt. Im Mittelpunkt stand hier die Frage, wie man neues Personal motivieren und fördern kann. Daneben formulierten die Teilnehmer Vorstellungen, wie eine Feuerwehrgrundausbildung in Bad Hersfeld aussehen solle.

In den Abendstunden verließen die Feuerwehrkameraden den Hohen Meißner in Richtung Eschwege. Im Gefahrenabwehrzentrum des Landkreises Werra-Meißner begrüßte Kreisbrandinspektor Christian Sasse, der selber bis vor wenigen Jahren in der Bad Hersfelder Feuerwehr aktiv war, die Teilnehmer in der Leitstelle Werra-Meißner mit der hessischen Tunnelleitzentrale.

Selbstkritik zum Schluss

Durch einen Mitarbeiter wurde das Aufgabenspektrum gerade in Bezug auf die hessenweite Tunnelüberwachung erläutert. Im Anschluss referierte Sasse über den aktuellen Stand des Digitalfunks und das Zukunftskonzept intelligenter Alarmierung.

Am Abschlusstag, der vom stellvertretenden Wehrführer Christian Bärmann moderiert wurde, ging es um die Führungskräfte selber. Das Können und die persönliche Eignung für die Führung einer Mannschaft wurden selbstkritisch reflektiert und diskutiert, um in Zukunft auch gut ausgebildete Führungskräfte vorhalten zu können.

Ein entsprechendes Fortbildungsangebot wurde angedacht. (red/ks)

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