Revision im Fall Scheib

Warten aufs schriftliche Urteil

Bad Hersfeld/Fulda. „Wir warten auf die schriftliche Urteilsbegründung,“ erklärte gestern Rechtsanwältin Daniela Morbach von der Kanzlei Kreissl und Kollegen, die den Angeklagten im Mordfall Kerstin Scheib verteidigt hat.

Der 46-Jährige aus Dinslaken, der 1988 bei Obergeis eine 21 Jahre alte Frau umgebracht haben soll, war vom Landgericht Fulda kurz vor Weihnachten zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden (unsere Zeitung berichtete). Gegen diese Entscheidung hatte sein Anwalt Jochen Kreissl Revision eingelegt.

Wird noch dauern

Begründen kann die Verteidigung dieses Rechtsmittel, das nicht mehr auf Tatsachenentscheidungen, sondern nur noch formale und/oder rechtliche Fehler stützen kann, allerdings erst nach Eingang und Lektüre des schriftlichen Urteils. „Das wird aber noch einige Wochen dauern,“ sagte Daniela Morbach. (ks)

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