Parteitag der Sozialdemokraten in Lautenhausen

Warnecke hat keine Angst vor SPD-Basis

Lautenhausen. In einer kämpferischen Rede hat der SPD-Unterbezirksvorsitzende Torsten Warnecke eine positive Bilanz des Wahlkampfs der Kreis-SPD gezogen. „Die Region kann mit dem Ergebnis zufrieden sein“, rief der Landtagsabgeordnete den knapp 100 Delegierten im Dorfgemeinschaftshaus Lautenhausen zu. Immerhin stelle die SPD erneut die Direktkandidaten für Bundestag und Landtag.

Gleichzeitig kritisierte Warnecke, dass im Wahlkampf zu wenig über Inhalte geredet worden sei, das tue man erst jetzt. Gleichwohl habe er keine Angst davor, mögliche Koalitionsentscheidungen von der SPD-Basis überprüfen zu lassen. „Wir werden uns nicht zu Dumpingpreise verkaufen, um an die Macht zu kommen“, sagte er. Deshalb werde die SPD in Wiesbaden mit allen Parteien reden. Zentrales Thema seien dabei die Finanzen. Ohne zusätzliches Geld, sprich Steuererhöhungen, könne die Landespolitik aber einpacken.

Zufrieden zeigte er sich mit der Mitgliederentwicklung der SPD im Unterbezirk, die derzeit 2150 Genossinnen und Genossen zählt. Allein im Jahr 2013 verzeichnete die SPD 34 Neuzugänge. Der SPD-Kassierer, Helmut Miska, berichtete, dass die Finanzsituation der Partei solide sei. Am Abend standen Vorstandswahlen und gut 20 Anträge auf der Tagesordnung. Torsten Warnecke war alleiniger Kandidat für den Vorsitz. (kai) Montag Mehr

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