SPD-Chef zur verlorenen Wahl in Rotenburg

Warnecke: „Ein schwerer Schlag“

Hersfeld-Rotenburg. Die verlorene Bürgermeisterwahl in Rotenburg sei für die Sozialdemokraten im Landkreis Hersfeld-Rotenburg „ein schwerer Schlag“, sagt Torsten Warnecke, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Hersfeld-Rotenburg. „Unser fachlich hochkompetenter Bürgermeister Manfred Fehr hat leider die Wahl verloren“, erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete.

Mit dem aktuellen Verlust des Bürgermeisterpostens in Rotenburg setzt sich für die SPD die Reihe der verlorenen Bürgermeisterwahlen in der Region fort. So konnten sich die SPD-Kandidaten in Bad Hersfeld, Wildeck, Niederaula, Haunetal und - schon länger zurückliegend - in Heringen nicht mehr durchsetzen.

Unmittelbare Folgerungen für die Parteiarbeit aus der verlorenen Wahl in Rotenburg sieht Warnecke nicht. „Bürgermeisterwahlen sind Personenwahlen und werden vor Ort entschieden“, sagt der SPD-Vorsitzende. Viele Wahlen seien zudem für die SPD knapp ausgegangen. Die Ergebnisse von Bürgermeisterwahlen würden sich nicht selten von den Ergebnissen der Kommunalwahlen unterscheiden. Dies gelte auch für Wahlsiege von sozialdemokratischen Bürgermeistern. „Klar ist, dass wir bedauern, wenn einer unserer Kandidaten nicht gewinnt“, sagt Warnecke. (ach)

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