Übernachtungszahlen im Plus – Bad Hersfeld und Rotenburg vorn

Waldhessen-Tourismus vom Trend begünstigt

Hanns-Karl Madelung

Hersfeld-Rotenburg. Der Tourismus in Waldhessen hat in diesem Jahr teilweise deutlich zugelegt. Dies geht aus den jüngsten Übernachtungszahlen hervor, die das Statistische Landesamt in Wiesbaden für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg ermittelt hat.

Demnach wurden in den 108 erfassten Beherbergungsbetrieben im Zeitraum von Januar bis einschließlich August insgesamt 676 642 Übernachtungen gezählt, das sind 0,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Noch höhere Zuwächse um die vier Prozent verzeichnen die Städte Bad Hersfeld und Rotenburg.

„Da passiert sehr viel“

„Hier macht sich der Trend zum Urlaub in Deutschland bemerkbar,“ sagte Hanns-Karl Madelung, der 1. Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes Waldhessen. Die Region gebe sich Mühe und sei mit ihrer Beteiligung an Werbeaktivitäten wie der Grimm-Heimat Nordhessen und dem Rotkäppchenland gut aufgestellt.

Besonders positiv bewertet Madelung das Tagungsangebot in den Häusern der Eheleute Kniese in Bad Hersfeld. „Da passiert sehr viel, und davon profitieren dann auch die anderen Häuser,“ sagte er.

Mit Blick auf Rotenburg würdigte Madelung das erfolgreiche Engagement der Göbel-Gruppe. Gleichwohl dürfe man im Tourismus „nie nachlassen, sich zu präsentieren“, sagte der Vorsitzende und forderte für die Zukunft noch größere Anstrengungen.

Die Wiesbadener Statistik, in der die Sommerferien 2010 bereits enthalten sind, verzeichnet für die ersten acht Monate des Jahres im Landkreis 251 704 „Ankünfte“, also Gäste, deren duchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 2,7 Tagen lag. Erfasst werden vom Landesamt lediglich Betriebe mit neun oder mehr Betten.  hintergrund, zum tage

Von Karl Schönholtz

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