Keine Veränderungen in Nordhessen / CDU freut sich

Wahlkreis-Reform ist vorerst vom Tisch

Hersfeld-Rotenburg. Die geplante Neuordnung des Wahlkreises 170 (Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner) ist offenbar vom Tisch. Der Landesvorstand der CDU hat jetzt einen eigenen Vorschlag zur Reform der Bundestagswahlkreise ausgearbeitet. Demnach sollen die Veränderungen auf die Landkreise Wetterau, Main-Kinzig und Vogelsberg beschränkt bleiben. In Nordhessen soll es keine Verschiebungen geben.

Ursprünglich war geplant gewesen, die südlichen Gemeinden des Wahlkreises Fulda zuzuschlagen und dafür im Norden Gemeinden aus dem Kasseler Wahlkreis hinzuzunehmen. (wir berichteten). Hintergrund für die Reform sind steigende Einwohnerzahlen, weswegen Hessen einen zusätzlichen Wahlkreis erhält, der nun aus dem Altkreis Schlüchtern, dem Altkreis Gelnhausen und dem Altkreis Büdingen entstehen soll. Hinzu kommt die Stadt Schotten. Die Altkreisgrenzen sollen dabei bestehen bleiben.

Zufrieden zeigte sich der CDU-Kreisverband Hersfeld-Rotenburg über den Vorschlag der Landes-CDU. Bereits im Vorfeld der Entscheidung hatte sich Kreisvorsitzender Thorsten Bloß in einem Schreiben an den CDU-Landesvorsitzenden Volker Bouffier gewandt und darum gebeten, den Wahlkreis 170 in seiner ursprünglichen Form zu belassen. Auch Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt hatte sich bei Bouffier für den Fortbestand des bestehenden Wahlkreises eingesetzt. (red/kai/dpa)

Kommentare