Geschäftsmodelle sind noch nicht vereinbar

VR-Banken stellen die Fusion zurück

Bad Hersfeld/Eschwege. Die großen Genossenschaftsbanken in den benachbarten Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner haben eine Fusion vorerst zurück gestellt. Das geht aus einer gemeinsam veröffentlichten Pressemitteilung hervor. Man habe die vergangenen Monate genutzt, um zu prüfen, ob und in welcher Form eine Fusion für beide Häuser sinnvoll ist.

Die abschließende Prüfung habe ergeben, dass es „zum aktuellen Zeitpunkt noch kein gemeinsames Bild von der zukünftigen Bank gibt.“ Gründe dafür seien unter anderem, dass die gegenwärtig unterschiedlichen Geschäftsmodelle beider Banken aus Sicht der Vorstände mehr Zeit für eine Synchronisation benötigen. Hier geht es offenbar ebenfalls um Fragen der Aufbauorganisation für eine neue große Genossenschaftsbank. Auch seien mögliche Synergiepotenziale einer Fusion noch nicht ausreichend absehbar.

Stefan Fross vom Vorstand der VR-Bank Werra-Meißner erklärt, „dass allen Beteiligten von Anfang an klar war, dass eine Fusion schon in 2014 einen ehrgeizigen Plan darstellt.“ Die Verhandlungen und Kontakte würden jedoch nicht abgebrochen. Zum Fortgang erläutert Vorstand Thomas Balk von der VR-Bank Hersfeld-Rotenburg: „Wir sind uns einig, dass wir unaufgeregt weiter miteinander reden und arbeiten werden.“ (red/map) zum tage

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