Schüler- und Jugendbands spielten in der Geistalschule für Kinderrechte

Voll was auf die Ohren

Ein volles Haus und jubelnder Beifall belohnte die fünf Bands, die im Musikpavillon der Gesamtschule Geistal ein Rockkonzert unter dem Motto „It’s not only Rock’n’Roll – Schüler stehen auf gegen Kinderarmut und Gewalt“ gestalteten. Fotos: Zacharias

Bad Hersfeld. Sie lieben Rock’n’Roll und sie haben richtig Spaß daran, gemeinsam Musik zu machen – das stellten etwa 50 Mädchen und Jungen der Bad Hersfelder Schulen bei einem Rockabend an der Gesamtschule Geistal unter Beweis. Fünf Schülerbands rockten drei Stunden lang, was das Zeug hielt.

Den Auftakt übernahmen die Lokalmatadoren, die Schulband der Gesamtschule Geistal. Sie heizten mit alten und neuen Rocksongs ordentlich ein und machten dann die Bühne frei für die zweite offizielle Schulband, die Konrad-Duden-Singers. Die waren gleich in doppelter Formation angetreten und hatten zur Verstärkung ihre Minis mitgebracht, den Chor der sechsten Klassen, der unter anderem einen knackigen Rap präsentierte. Darin forderten die Schülerinnen und Schüler unter anderem die Kinderrechte ein, wie zum Beispiel elterliche Fürsorge oder das Recht, frei seine Meinung sagen zu können. Zum Thema Kinderrechte wurde zudem eine Ausstellung im Foyer gezeigt, die die Organisatoren von der Schülervertretung mit Unterstützung des Europabüros organisiert hatten.

Für Kinder- und Frauenhaus

Der Erlös der Veranstaltung soll, so erläuterte Mercedes Thiel vom Europabüro, einem Kinder- und Frauenhaus in Polen zu Gute kommen.

Hauptthema des Abends war jedoch die Musik. Und da gab es viel zu hören. So zeigten die Konrad-Duden-Singers, dass die Beatles auch heute noch Jugendliche begeistern können. Mit „Smoke on the Water“ von Deep Purple hatte Blackout einen weiteren zeitlosen Oldie im Programm. Die ambitionierten Musiker wagten sich zudem mit eigenen Liedern auf die Bühne, die ebenso begeistert gefeiert wurden, wie die Hits ihrer Vorbilder.

Dass Jugendliche in ihrer Freizeit nicht nur vor dem Computer sitzen, sondern auch gerne zusammen Musik machen, zeigten außerdem auch die Jugendbands Frame Outcast und Timebomb, letztere mit einer ganzen Reihe von deutschsprachigen Songs, die sie teilweise selbst umgeschrieben hatten.

Von Christine Zacharias

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