Zweite Hersfelder Gesundheitsmesse in der Schilde-Halle lockte alle Altersgruppen

Vital durchs Leben

Vital 2014 in der Schilde-Halle: Großes Interesse zeigten die Besucher aller Altersgruppen am vielfältigen Programmangebot. Fotos: Vera Hettenhausen

Bad Hersfeld. Knackige Äpfel gab es gleich am Eingang der Schilde-Halle für die Besucher der Gesundheitsmesse „Vital 2014“. Petra Horn-Bärnreuther von der Hersfelder Vitalisklinik schnitt sie appetitlich zurecht und servierte sie jedem, der an ihrem Stand vorbeikam. Am Samstag und am Sonntag informierten über 40 Aussteller und 23 Referenten über aktuelle Themen wie Wellness, Vorsorge, Pflege sowie über neueste medizinische Erkenntnisse und Techniken.

Bürgermeister Thomas Fehling zitierte als Schirmherr ein Sprichwort: „Gesundheit ist ein Geschenk, das man sich selber machen muss“. Weil zusätzlich zum Wunsch, rechtzeitig Krankheiten vorzubeugen oder richtig mit ihnen umzugehen, Beratung und Hilfe nötig seien, gebe es die Messe. „Gehen Sie auf die Aussteller zu, fragen Sie sie“, ermunterte Fehling die Anwesenden, die dies gerne taten, um möglichst viel für sich mit nach Hause zu nehmen.

Konzept bewährt

Das Konzept der Gesundheitsmesse im vorigen Jahr habe sich bewährt, sodass es übernommen wurde, bestätigte Manfred Bayer, Geschäftsführer des Veranstalters „Gesundheitsmessen Deutschland“. Kooperationspartner waren wieder die DAK-Gesundheit und die großen Kliniken des Kreises.

Bereits eine Stunde nach Beginn, gegen 11 Uhr, war die Veranstaltungshalle gut gefüllt. Bei dem Informationsangebot für alle Altersgruppen wunderte dies nicht. Neben den Kliniken stellten Sanitätshäuser, Krankenkassen, Seniorenpflegezentren und -wohnheime sowie Apotheken aus, um nur einige zu nennen. Die Besucher konnten sich über Reisen, Bäder, Automobile, Optik und Akustik, Bürobedarf, das Natur-Erlebniszentrum von Regina Landsiedel-Gerlach, die bunte Kleiderkollektion von Simone Claus und auch über die Arbeit der Diakonie informieren.

Auch ein großes Modell der Bauchspeicheldrüse zog viele Interessierte an, besonders wenn fachkundiges Standpersonal über mögliche Erkrankungen dieses Organs informierte.

Eine spaßige Attraktion für Kinder war die laparoskopische Extraktion von Gummibärchen durch eine zehn Millimeter große Öffnung. Mit Original-OP-Instrumenten probierten sie die Schlüssellochtechnik aus und angelten sich die Bären.

Für den Vortrags-Marathon stellte die Hersfelder Zeitung gleich nebenan ihren Konferenzraum zur Verfügung: 23 Referenten an beiden Tagen hielten Vorträge über ganz unterschiedliche Themen. Sie dauerten jeweils nur eine Viertelstunde und sorgten so für ein abwechslungsreiches Programm. Warum man Schmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte, warum nicht alles immer das Herz ist, wenn es in der Brust wehtut, Naturheilkunde, Akutpsychosomatik, Erkenntnisse und Techniken in der Orthopädie, meditatives Malen, Schnarchen und Klinikhygiene waren nur einige der behandelten Themen.

Für die Verpflegung war auch gesorgt. Nicht nur, dass es an den Ständen oft eine Einladung zum Kaffee und zu Keksen gab, im Außenbereich war das DRK für das Catering zuständig.

Am Sonntag testeten Interessenten kostenlos im Lufu Mobil ihre Lungenfunktion. Viele Blicke zogen im Freien Mia, Monty und Rani auf sich. Die drei Hunde gehören zum Therapiehundeteam des DRK.

Von Vera Hettenhausen

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