Rund 30 Medizinstudenten aus Gießen sammeln im Klinikum Bad Hersfeld Erfahrung

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bad hersfeld. Im Klinikum Bad Hersfeld werden seit mehr als 30 Jahren angehende Ärzte im letzten Jahr des Medizinstudiums ausgebildet.

Die Chefärzte der 18 Fachabteilungen des Hauses begleiten in dieser Zeit persönlich den ärztlichen Nachwuchs und prüfen im Staatsexamen die Kandidaten vor Ort.

Jetzt begrüßte Prof. Dr. med. Markus Horn, Ärztlicher Direktor am Klinikum Bad Hersfeld, die 30 neuen Medizinstudenten bei der „Welcomeparty“ im Pier 1 in Bad Hersfeld.

Das Klinikum Bad Hersfeld als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Gießen angeschlossen und engagiert sich in der Studentenausbildung. Viele Medizinstudenten absolvieren hier ihr letztes Studienjahr, das sogenannte Praktische Jahr. In diesem Abschnitt der Ausbildung sollen die Nachwuchsmediziner theoretische Grundlagen erhalten und vor allem klinische Praxis erwerben.

Im Klinikum Bad Hersfeld ist die Studentenausbildung Chefsache:

Die Studenten werden von ihren klinischen Ausbildern bis zum Staatsexamen begleitet und müssen dann ihre ärztliche Qualifikation vor den vom Hessischen Landesprüfungsamt als Prüfer bestellten Chefärzten unter Beweis stellen.

„Wir freuen uns, Jahr für Jahr jungen Nachwuchsärztinnen und -ärzten eine hochwertige Ausbildung anbieten zu können. Nicht wenige Examenskandidaten streben nach der Approbation die Facharztausbildung in einer unserer Kliniken an und beginnen ihre Berufslaufbahn als Assistenzärztin oder Assistenzarzt im Klinikum Bad Hersfeld“, so der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Markus Horn.

„Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung am ärztlichen Arbeitsmarkt sehen wir das Thema Ausbildung auch als eine Investition in die Zukunft unseres Klinikstandortes und in die Sicherstellung der medizinischen Versorgung in der Region“, so Dr. Markus Horn weiter.

76 000 Patienten jährlich

In dem etwa 650 Betten fassenden Klinikum mit 1.450 Mitarbeitern, 18 Fachabteilungen und jährlich über 26.000 stationären und mehr als 50.000 ambulanten Patienten, durchlaufen die angehenden Mediziner mehrere Ausbildungsstationen. Jeweils vier Monate verbringen sie in den Teilgebieten der beiden Pflichtfächer Chirurgie und Innere Medizin.

Außerdem können die Studenten ein Wahlpflichtfach wie Anästhesie, Gynäkologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie, HNO, Augen, Urologie oder Psychiatrie belegen.

Für eine Unterkunft während des Praktischen Jahres in Bad Hersfeld ist gesorgt.

Darüberhinaus wird eine Unterhaltsbeihilfe gewährt, freiwillige OP-Bereitschaftsdienste werden vergütet, Dienstkleidung wird gestellt und in der hauseigenen Cafeteria erhalten die jungen Leute ihre Mahlzeiten. (red)

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