Viele Veränderungen

Mario Reymond

Das Forschungsinstitut der K+S Aktiengesellschaft am Standort Wintershall platzt aus allen Nähten. Das Unternehmen strebt daher einen Neubau an. Gebaut werden soll in Unterbreizbach. Ausgewählt wurde der Ort in Thüringen, weil es dort Fördergeld für Ansiedlungen gibt, mit denen auch neue Arbeitsplätze verbunden sind. Die Förderzusage aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium liegt dem Unternehmen bereits vor. Was jetzt noch fehlt, ist das Grundstück. Zwar gibt es bereits passende Flächen, doch noch müssen die endgültigen Entscheidungen durch die politischen Gremien in Unterbreizbach getroffen werden.

Zurzeit arbeiten am Standort Wintershall 55 Frauen und Männer in der Forschung für den Kasseler Düngemittelhersteller. Fünf Kräfte sind aufgrund der räumlichen Enge bereits in das Obergeschoss des Philippsthaler Schlosses umgezogen. 2015 sollen dann alle bisherigen Forscher ihre Arbeit am neuen Standort in Unterbreizbach aufnehmen. Weitere 30 Stellen sollen geschaffen werden, um das Unternehmen auf dem Weltmarkt zu etablieren. Nicht erfreut über den geplanten Wegzug ist Heringens Bürgermeister Hans Ries, der seinem Unmut über diesen Schritt bereits Luft machte. Sein Papier ging an den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und den K+S-Vorstand.

Nicht lange nach dem Jahreswechsel geht es an den Schulen ohne nennenswerte Pause ins zweite Halbjahr. Für zwei Schulen im Landkreis bringt das jedoch eine Zäsur mit sich: Sabine Rimbach, Noch-Chefin an der Gesamtschule Obersberg, wird Anfang Februar, die Leitung der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg übernehmen. Dort wird kurz zuvor Friedhelm Großkurth verabschiedet, der hier seit 2002 der „Direx“ war. Großkurth, der aus familiären Gründen von der Möglichkeit Gebrauch macht, sich mit 62 Jahren in die Altersteilzeit zurückzuziehen, ist auch in Bad Hersfeld kein Unbekannter: Seine Lehrerkarriere begann Mitte der siebziger Jahre an der Modellschule Obersberg.

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