Lebensmittel im Landkreis sind nicht belastet

Veterinäramt hat kein Ehec gefunden

Hersfeld-Rotenburg. Die Menschen in der Region können aufatmen: „Bisher gibt es noch keine Ehec-Verdachtsfälle im Kreis“, sagt Amtsarzt Dr. Dieter Gobrecht. Unterdessen gibt auch das Veterinäramt Hersfeld-Rotenburg Entwarnung. Am vergangenen Wochenende haben fünf Lebensmittelkontrolleure Supermärkte, Gemüsegroßhändler und Wochenmärkte im Landkreis überprüft.

„Bei unseren Untersuchungen wurden keine Gurken aus Spanien, die auf dem Hamburger Großmarkt positiv getestet wurden, gefunden“, sagt Günter Depta, Fachdienstleiter für Veterinärwesen und Verbraucherschutz.

Gesucht werde derzeit nach Chargen zweier spanischer Lieferanten eines bestimmten Lieferzeitraums, sagt Depta.

Das Veterinäramt warnt indes vor Panikmache. Derzeit lägen noch keine genauen Erkenntnisse über einen neuen Serotyp der Coli-Bakterien vor. Von einem generellen Verzicht auf Obst und Gemüse rät Depta ab. Wichtig sei die Hygiene. Gründliches Waschen vor dem Verzehr schütze vor dem Ehec-Erreger. Wer sicher sein will, solle das Gemüse bei einer Kerntemperatur von 70 Grad Celsius mindestens zwei Minuten kochen.

Weil Ehec für Säuglinge und Kleinkinder als besonders gefährlich gilt, ist Rohkost in den Kitas und Schulen des Kreises vorläufig vom Speiseplan gestrichen worden. (alh)

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