Nutzer berichten von Problemen – Telekom: Einzelfälle

Verzögerungen beim schnellen Internet

Hersfeld-Rotenburg. Beim Anschluss der Haushalte ans schnelle Internet der Telekom hat es Verzögerungen gegeben.

Das Unternehmen hat in Teilen von Bad Hersfeld, Bebra und Rotenburg ein Glasfasernetz für Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde in Betrieb genommen und bewirbt das neue Angebot offensiv. „Es kam wohl im Dezember aufgrund eines Engpasses bei unseren Technik-Kollegen vereinzelt zu Wartezeiten bezüglich der angebotenen Installationstermine“, teilt Telekom-Sprecher George-Stephen McKinney auf Anfrage mit. Die Engpässe seien mittlerweile behoben worden, Kunden könne ein Installationstermin innerhalb von zwei Wochen angeboten werden. Mehrere Leser unserer Zeitung hatten von Problemen und Verzögerungen beim Anschluss ans schnelle Netz berichtet.

Das neue Angebot ist laut Telekom in der Bad Hersfelder Kernstadt und den Stadtteilen Asbach, Eichhof, Kathus, Petersberg und in Teilen von Sorga sowie in Rotenburg und den Bebraer Stadtteilen Breitenbach, Blankenheim und Lüdersdorf verfügbar.

Verzögerungen gab es auch bei Drittanbietern, die für die Internetanbindung ihrer Kunden unter anderem auf das Netz der Telekom zurückgreifen. „Insbesondere in neuen VDSL-Ausbaugebieten kann die Aktualisierung der Verfügbarkeitsdatenbanken etwas Zeit in Anspruch nehmen“, sagt etwa Salomé Weber von der Pressestelle des Internet-Anbieters 1&1 zu einem konkreten Fall in Bad Hersfeld.

Unabhängig von der Telekom strebt die Projektgesellschaft „Breitband Nordhessen“ der fünf nordhessischen Landkreise eine flächendeckende Versorgung der Region an. Die ersten Gemeinden sollen im Laufe des Jahres ans Netz gehen, bis 2017 soll die Hälfte aller Haushalte in den beteiligten Kreisen in Nordhessen Zugang zum schnellen Internet haben. Zum Tage, Hintergrund

Von Jan-Christoph Eisenberg

Rubriklistenbild: © dpa

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