Kreisverband diskutiert Einwanderungspolitik

AfD hat Verständnis für die Schweizer

Hersfeld-rotenburg. Der Kreisverband der Alternative für Deutschland (AfD) hat sich auf seiner jüngsten Sitzung mit dem Ergebnis der Schweizer Volksabstimmung zur Beschränkung der Einwanderung beschäftig.

Angesichts eines starken Anstiegs des Ausländeranteils in der Schweiz auf etwa 25 Prozent der Bevölkerung sei der Ausgang des Volksentscheids „verständlich“ erklärte Kreissprecher Alexander Sauer. Die Schweizer Regierung habe die Einwanderung nicht mehr kontrollieren können und die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung habe offensichtlich diesen unkontrollierten Prozess stoppen wollen. „Sicherlich liegt der Ausländeranteil in Deutschland mit acht Prozent deutlich unter dem der Schweiz, aber von diesem Abstimmungsergebnis geht für Deutschland ein wichtiges Signal aus“, schreibt Sauer in einer Pressemitteilung.

Deutschland solle die Einwanderung „vernünftig kontrollieren und koordinieren“, nur so sei ein konfliktfreies und harmonisches Miteinander von Einheimischen und Einwanderern möglich.

Die Einwanderung von nicht integrationswilligen Ausländern müsse mit „aller Entschlossenheit“ verhindert werden. Mit Blick auf die seit Januar 2014 Freizügigkeit für Rumänen und Bulgaren fordert die AfD eine genaue Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung. (red/kai)

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