Arbeitsgruppe zu den Bad Hersfelder Kindertagesstätten stellt Ergebnisse vor

Verständnis für höhere Gebühren

Bad Hersfeld. Neun Wünsche und Vorschläge hat die Arbeitsgruppe Kindertagesstätten in Bad Hersfeld erarbeitet. Dabei geht es vor allem um organisatorische Verbesserungen.

Über die Ergebnisse von drei Treffen der Gruppe, die sich aus Stadtverordneten aller Fraktionen (mit Ausnahme der NBL) sowie Vertretern der Elternbeiräte, der katholischen und der evangelischen Kirche, städtischen Bediensteten und der Elterninitiative zusammensetzte, berichtete jetzt Daniel Fasshauer, Vorsitzender des Stadtverordneten-Ausschusses für Soziales und Sport.

Nach konstruktiver Diskussion seien einmütig fünf Punkte zu den Rahmenbedingungen beschlossen worden, teilte Fasshauer mit.

• Eine Annäherung der Schließungstage zwischen den katholischen/evangelischen Kitas und den städtischen Einrichtungen wird von der Eltern gewünscht, von den AG-Teilnehmern mitgetragen und von städtischer Seite geprüft.

• Die pädagogischen Tage/ Nachmittage werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt einheitlich von der Stadt und den Kirchen auf den Montag gelegt.

• Die Kosten der Mittagessen werden spitz (auf Rechnung) abgerechnet.

• Eine gemeinsame Sitzung aller städtischen Elternbeiräte soll im November 2014 stattfinden. Dabei wird die Möglichkeit eines Gesamtelternbeirates besprochen.

• Gebührenveränderungen sollen frühzeitig bekanntgegeben werden.

In vier weiteren Punkten – zum Teil mehrheitlich verabschiedet – äußerte sich die Arbeitsgruppe zu den Gebühren

• Die AG empfiehlt, dass die Stadt der evangelischen Kirche als Träger der evangelischen Kitas die benötigte höhere Defizitbeteiligung (+6 Prozent) für den weiteren Betrieb gewährt.

• Die AG ist sich über die steigenden Betriebskosten zum Erhalt der Einrichtungen bewusst. Ein grundsätzliches Verständnis gegenüber moderaten Gebührenerhöhungen ist von Seiten der Eltern gegeben, sofern die institutionellen Rahmenbedingungen entsprechend angepasst werden.

• Veränderungen der Gebühren sind von Seiten der Fraktionen im Rahmen der Haushaltsberatungen zu diskutieren.

• Ermäßigungsmöglichkeiten werden von städtischer Seite angeboten.

Die von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Einrichtung der Arbeitsgruppe war seinerzeit umstritten, weil sie trotz gegenteiliger Beteuerungen als inhaltliche Kritik (miss-)verstanden wurde. Vertreter einzelner Kitas waren deshalb nicht vertreten. (ks/red)

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