Verpflegung durch HKZ: FWG will gesunde Kost

Die Möglichkeit für Schüler, in den Schulen ein gesundes Essen zu vertretbaren Preisen zu erhalten, ist eine wichtige Errungenschaft.“ Diese Ansicht vertritt der Kreistagsabgeordnete der Freien Wähler (FWG), Dr. Kurt Schreiner, in einer Pressemitteilung.

Dr. Schreiner bedauert außerordentlich, dass die vorteilhafte und bewährte bisherige Belieferung von insgesamt sechs Schulen mit acht Standorten im Kreisgebiet durch die Küche des Herz- und Kreislaufzentrums zum Jahresende beendet werden soll. Grund ist die vom Kreisausschuss abgelehnte Ausfallbürgschaft, die als Risikobeteiligung im Gespräch war.

Diese Bürgschaft an das HKZ wäre fällig geworden, falls die Anzahl der gelieferten Essen im Quartalsdurchschnitt unter 1500 pro Tag gefallen wäre, und hätte sich auf maximal 700 Euro pro Woche belaufen. Nach Ansicht von Dr. Schreiner steht diese Summe in keinem Verhältnis zu den negativen Auswirkungen einer Einstellung der Belieferung durch das HKZ. Beachtung verdienten die Aspekte Erziehung zu gesundem Essen, Nahrungsmittel aus der Region und Arbeitsplätze vor Ort.

Schreiner kündigte an, dieses Thema in der Sitzung des Kreistages am Montag anzusprechen mit dem Ziel, eine Fortsetzung der bewährten Zusammenarbeit zwischen dem HKZ und den Schulen zu erreichen.

Er schlägt dazu auch ein kurzfristiges, gemeinsames Treffen aller Beteiligten vor: Vertreter des Kreises, Vertreter des HKZ (Geschäftsführer und Betriebsleiter Versorgung), Schulleiter, Elternvertreter, Schülervertreter und Fördervereine sollten eingebunden werden. (ank)

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