Jahreshauptversammlung von Haus und Grund – Situation in Bad Hersfeld verbessert

Vermieten will gelernt sein

Bad Hersfeld. Weit über 1000 Beratungen haben im vergangenen Jahr in der Haus- und-Grund-Geschäftststelle stattgefunden. Dies teilte der Vorsitzende Helmut Kammerzell bei der Jahreshauptversammlung von Haus- und Grund Bad Hersfeld und Umgebung mit. Besonders häufig wurden Fragen zu den Nebenkosten, Schönheitsreparaturen, zum Nachbarschaftsrecht sowie zum Ausarbeiten von Mietverträgen gestellt.

Zur Mietsituation in Bad Hersfeld konnte Kammerzell feststellen, dass nach Beobachtung von Haus- und Grund eine leichte Besserung eingetreten ist. Die Gesamtsituation auf dem Wohnungsmarkt könnte sich in Bad Hersfeld und Umgebung jedoch nur dann bessern, wenn sich in der Region mehr produzierendes Gewerbe ansiedeln würde. Hier seien die Politiker gefordert, dafür zu sorgen, dass den Unternehmen attraktive Konditionen angeboten würden.

Allein von der Lage her sei Bad Hersfeld optimal zur Neuansiedlung von Firmen geeignet. Zudem verfüge die Stadt über zahlreiche Attraktionen.

Kammerzell wies weiter darauf hin, dass in diesem Jahr mit der VR-Bank noch eine Veranstaltung geplant sei, in der über die Finanzierung und Zuschüsse bei Projekten zur Energieeinsparung gesprochen werden soll.

Neu in den Vorstand wurde Heinz-Jürgen Lepper als Schriftführer gewählt. Die anderen Vorstandsmitglieder Reinhard Friedrich als 2. Vorsitzender, Nicole Bauer als 3. Vorsitzende, Wolfgang Schaub als Kassierer und Helmut Kammerzell als 1. Vorsitzender wurden in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Auch die Beiratsmitglieder Monika Sondergeld und Helmut Altmüller wurden wiedergewählt. Das gleiche gilt für die Kassenprüfer Helmut Etz und Werner Volkmar.

Nach der Versammlung berichtete der erste Vorsitzende des Haus- und Grundeigentümer-Verbandes Kassel und Referent des Abends, Wolfram Kieselbach, über aktuelle Probleme und Fragen des Haus- und Grundeigentums. Unter anderem klärte er über das Mietrecht und Mietverträge auf. Als Detailfragen wurden die Vor- und Nachteile bei Vermietung an mehrere Mieter angesprochen, sowie Fragen zur Tierhaltung, den Kleinreparaturen, der Kaution und der Mietzeit erörtert. Schwer verständlich seien die Regeln für Schönheitsreparaturen.

Bevor der Referent weitere Einzelfragen beantwortete, empfahl er noch, sowohl bei der Wohnungsübergabe an den Mieter als auch bei der Rückgabe ein detailliertes Übergabeprotokoll anzufertigen. (red/nm)

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